SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

26. Januar 2016
Gregor Amann – wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Was hat die Stadt Frankfurt unternommen, um die alteingesessene Frankfurter Firma Christian Bollin Armaturenfabrik in Frankfurt zu halten?

„Das ist eine negative Überraschung zum Jahresbeginn“. Mit diesen Worten regierte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Gregor Amann, auf den Wegzug der renommierten Frankfurter Firma Christian Bollin Armaturenfabrik von Sossenheim ins Umland. „Die Firma Bollin war jahrelang eine Vorzeigefirma der Frankfurter Wirtschaft“, so Amann. „Wenn eine so alteingesessene Frankfurter Firma die Stadt verlässt, ist das immer ein Alarmzeichen“.

Nach Informationen der SPD habe die Firma den Wunsch geäußert, in Frankfurt zu bleiben. Die Stadt habe letztlich keine Ersatzfläche anbieten können, und das, obwohl die Firma lediglich eine Fläche von 5.000 qm nachgefragt habe. Das da in ganz Frankfurt keine entsprechende Fläche vorhanden sein solle, sei schon mehr als verwunderlich. Insbesondere verwundert die Sozialdemokraten, dass im angrenzenden Sossenheimer Gewerbegebiet Wilhelm-Fay-Straße, dass für eine ortsnahe Verlagerung ideal gewesen sei, angeblich keine Fläche vorfügbar gewesen sei, obwohl doch das Gewerbegebiet seit Jahren nur zum Teil genutzt werde und überwiegend brach liege. „Wir wollen nun wissen, in welcher Weise die Stadt tätig geworden ist und insbesondere, welche Flächen der Firma zum Tausch angeboten worden sind“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion abschließend.

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