SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

27. Januar 2016
Christian Heimpel, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

SPD unterstützt Anliegen von Project.Shelter

„In Frankfurt gibt es Menschen, die durch das Raster unsres Sozialstaates fallen“, kommentiert Christian Heimpel, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, die Situation von Migrantinnen und Migranten, die ohne festen Wohnsitz und Arbeit in Frankfurt leben. „Die Initiative Project.Shelter rückt diese Menschen in den Fokus und leistet bereits jetzt konkrete Hilfe. Das verdient Unterstützung, statt schwarz-grüner Wohlfühl-Rhetorik“.

Die SPD-Fraktion im Römer traf sich diese Woche mit Project.Shelter. Vergangene Woche hatte die Initiative im Ausschuss für Soziales und Gesundheit ihr Anliegen vorgetragen und den Stadtverordneten des Fachausschusses ein Gesprächsangebot gemacht. „Wir haben das Angebot gleich angenommen und uns mit Project.Shelter an einen Tisch gesetzt. Das Gespräch war konstruktiv und sicherlich der Anfang eines dauerhaften Austauschs,“ so das Fazit von Christian Heimpel, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer. „Wir konnten uns ein Bild von der Initiative machen und die Initiative von uns. Nun muss es darum gehen Möglichkeiten zu finden, das Projekt zu unterstützen“, fügt Heimpel hinzu.

Es gehöre zur traurigen Realität, dass viele Migrantinnen und Migranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben in diese Stadt kamen, weitestgehend unbemerkt, ein schlimmes Leben ohne festen Wohnsitz und Arbeit und der permanenten Gefahr der Obdachlosigkeit führen müssen. „Wir halten diesen Zustand für nicht hinnehmbar! Es geht jenseits von formellen Zuständigkeiten auch immer um menschliche Einzelschicksale. Wir sind daher froh, dass es Leute gibt, denen diese Menschen nicht egal sind und die bereit sind, die Initiative zu ergreifen“, so Heimpel weiter.
Von der schwarz-grünen Stadtregierung gäbe es jenseits der üblichen Wohlfühl-Rhetorik bisher keinerlei Unterstützung. Im Gegenteil: Ein entsprechender Antrag wurde auf der Dezember-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen der Koalition abgelehnt. „Es zeigt sich hier einmal mehr, dass die Grünen in der Koalition mit der CDU ihr sozial- und gesellschaftspolitisches Profil verloren haben. Die wachsende Stadt steht vor enormen sozialpolitischen Herausforderungen, die die Koalition entweder nicht willens oder nicht im Stande ist, zu lösen. Wir von der SPD sehen in Project.Shelter einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme. Wir werden das Projekt weiter begleiten und bei der Suche nach Räumlichkeiten für ihr Zentrum unterstützen. Wir werden in dieser Frage sehr genau auf die Grünen achten. An Wunder glauben wir vor Ablauf der Wahlperiode aber nicht mehr“, schließt Heimpel.

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