SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

12. Februar 2016
Sylvia Weber – Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

KGS Niederrad - Der Magistrat fährt die nächste Schule vor die Wand

Genau 22 Tage vor Abgabe der Anmeldebögen für die künftigen Fünftklässler steht nach wie vor nicht fest, wo das Provisorium der künftigen KGS Niederrad entstehen wird.
„Nachdem die CDU ihrem Koalitionspartner die rote Karte für den Standort Goldsteinstraße zwischen A5 und Kläranlage gezeigt hat, ist die Bildungsdezernentin auf der Suche nach Alternativen, während den Eltern der Viertklässler die Zeit davonläuft“, kritisierte die bildungspolitische Spreche-rin der SPD-Fraktion im Römer, Sylvia Weber, das Vorgehen des Magistrats. Es sei unfassbar, mit welchem Dilettantismus in Frankfurt Schulpolitik betrieben werde.

„Kein Kind wird sich für eine provisorische KGS bewerben, von der weder der provisorische noch der endgültige Standort be-kannt sind. Also ist abzusehen, dass das Staatliche Schulamt Kinder dorthin zuweisen wird, die woanders keinen Platz bekommen haben und der Ärger ist vorprogrammiert“, so Weber.
Der KGS Niederrad blühe das gleiche Schicksal wie letztes Jahr dem Gymnasium Nied.
„Anstatt vorausschauend und verantwortungsbewusst zu planen, rennt der Magistrat den schulpolitischen Notwendigkeiten erneut hoffnungslos überfordert hinterher“, kritisierte Weber. „Und die KGS, die Eltern und Schüler müssen nun ausbaden, dass sich die Koalition jahrelang einer notwendigen Weiterentwicklung der Salzmannschule verweigert hat“. Sie verwies darauf, dass die SPD bereits in 2011 die Diskussion um die Neuausrichtung der Salzmannschule angestoßen und einen Erweiterungsbau gefordert habe. Passiert sei seither jedoch nichts.
Auch die hochqualifiziert besetzte Arbeitsgruppe sei viel zu spät ins Leben gerufen worden, so dass sie kaum eine Chance habe, vor dem Anmeldeschluss für die Eltern ein Konzept zu erarbeiten.
„Mir tut es leid für die Eltern, die neben dem neuen Vergabever-fahren nun zusätzlich verunsichert werden“, so Weber.
Ihr sei auch schon klar, wohin das führen werde. „Am Ende wird man der Salzmannschule im Sommer Container auf den Schulhof stellen und die KGS dort starten lassen“, prognostizierte Weber. Zusätzliche Klassenräume habe die Salzmannschule nicht, da sie mit über 300 Kindern randvoll sei und seit mehr als 20 Jahren auf einen Anbau warte.

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