SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

22. Februar 2016
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Innovationsquartier: Sinneswandel der Nordend-Grünen ist zu begrüßen – Festhalten der Grünen an der Ablehnung der Pfingstberg-Bebauung umso unsinniger

„Das jetzt die Nordend-Grünen dem geplanten ‚Innovationsquartier‘ westlich der Friedberger Landstraße zustimmen, ist zu begrüßen“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf den überraschenden Sinneswandel der Stadtteil-Grünen. „Während die Grünen noch vor kurzem mit Stadtteilrundgängen gegen die vom Planungsdezernenten Olaf Cunitz betriebene Wohnbebauung agitiert hatten, hat man jetzt seinen Frieden mit dem Bauvorhaben gemacht“.

Offenbar habe sich doch die Einsicht in die Notwendigkeit der Bebauung durchgesetzt. Allerdings fehle nach wie vor der überarbeitete Planungsentwurf von Planungsdezernent Cunitz. Oesterling sagte, das Planungsdezernat habe am 30.08.2015 in der FAZ angekündigt, eine überabeitete Vorlage „nach der Sommerpause“ (gemeint war offenbar 2015) der Stadtverordnetenversammlung zuzuleiten. Der grüne Fraktionsvorsitzende Manuel Stock habe einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung „noch in diesem Jahr“ (gemeint war offensichtlich ebenfalls 2015) angekündigt. „Von beidem ist nichts zu sehen. Wie so oft bei Schwarz-Grün. Alles wird auf die Zeit nach der Wahl verschoben“.

Als inkonsequent betrachtet Oesterling allerdings vor dem Hintergrund der Zustimmung der Grünen zum Innovationsquartier deren Ablehnung zur Pfingstbergbebauung im Frankfurter Norden. „Während die Fläche des zukünftigen Innovationsquartiers eine hochwertige Sukzessionsfläche darstellt, handelt es sich beim Pfingstberg um eine flurbereinigte Agrarsteppe. Wieso man gerade dagegen ankämpft, ist mir schleierhaft “.


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