SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

29. Februar 2016
Klaus Oesterling: Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Vorschläge der Grünen: Berliner Straße bleibt Asphaltband – Fußgängerstreifen in der Mitte schafft unkalkulierbares Risiko für Fußgänger und Autofahrer

„Warum soll die Stadt Millionen investieren, wenn die Berliner Straße die gleiche unwirtliche Asphaltwüste bleibt wie bisher?“
Diese Frage stellt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Römer, Klaus Oesterling, nachdem die grünen Dezernenten ihre Überlegungen zur Umgestaltung der Berliner Straße vorgestellt hatten. „Nach der vorgelegten Computersimulation ändert sich am unwirtlichen Charakter der Straße wenig“, so Oesterling. „Es bleibt ein breites Asphaltband, das wenig Aufenthaltsqualität bietet“. Wenn man sich vorstelle, dass allein die Umgestaltung der äußeren Eschersheimer Landstraße vier Millionen € kosten solle, dann werde bei der Umgestaltung der Berliner Straße mit einem Aufwand von mehr als zehn Millionen € zu rechnen sein, was angesichts der dürftigen Verbesserung in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehe.

Kritisch sieht Oesterling den in der Mitte zu schaffenden „Multifunktionsstreifen“, der nach Angabe der Initiatoren das Überqueren der Fahrbahn an jeder Stelle erleichtern solle. „Angesichts ja verbleibenden Autoverkehrs sehen wir das als unkalkulierbares Unfallrisiko für Fußgänger und Autofahrer“, so Oesterling. „Bei einer so stark befahrenen Straße darf das Überqueren auch in Zukunft nur an durch Ampeln oder Zebrastreifen gekennzeichneten Stellen möglich sein“.

Als „Augenwischerei bezeichnet der SPD-Fraktionsvorsitzende die angekündigte städtebauliche Situation am Fahrtor und die Sperrung der nördlichen Mainuferstraße an Wochenenden.




„Eine wirkliche städtebauliche Verbesserung am Fahrtor ist nur bei einer Stilllegung der nördlichen Mainuferstraße möglich“, so Oesterling. „Ebenso ist die Vorstellung, am Wochenende neben dem Rückbau der Berliner Straße auf zwei Spuren gleichzeitig auch noch die nördliche Mainuferstraße zu sperren, absolut irreal“. Zwar sei zu begrüßen, wenn die Grünen sich mit diesen Vorstellungen dem SPD-Vorschlag, die nördliche Mainuferstraße für den Autoverkehr zu sperren, näherten. Eine wirkliche Verbesserung des Stadtraums Main an dieser zentralen Stelle zwischen Römer und Eisernen Steg sei aber nur mit der konsequenten Umwandlung der nordmainischen Uferstraße in einen Bereich nur für Fußgänger und Radfahrer zu erzielen. Dies sei auch verkehrspolitisch machbar. So sei die nördliche Mainuferstraße im Jahre 2014 an nicht weniger als 24 Tagen, darunter 14 Werktagen, für den Autoverkehr gesperrt gewesen.
Zu einem Zusammenbruch des Verkehrs in der Innenstadt sei es dabei nicht gekommen, womit die Machbarkeit nachgewiesen sei.

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