SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

01. März 2016
Gregor Amann – wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir darf Börsenfusion nicht genehmigen

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Gregor Amann, hat den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir aufgefordert, der geplanten Börsenfusion zwischen der Frankfurter und der Londoner Börse die Genehmigung zu versagen. „Angesichts der Größenverhältnisse zwischen den Bankenplätzen und der Absicht, den Sitz der vereinigten Börse nach London zu verlegen, besteht die Gefahr, dass Frankfurt zum bloßen Anhängsel von London wird. Das wäre ein schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Frankfurt“, so Amann.

Neben der Schwächung des Standortes sei die Gefahr für die Sicherheit der Arbeitsplätze offenkundig. Schließlich unterliege die Börse am neuen Standort der britischen Aufsicht, damit wäre jeder künftige Einfluss des Hessischen Wirtschaftsministeriums auf das weitere Geschäftsverhalten der Börse obsolet.
„Die Börsenfusion ist ja bereits einmal am Widerstand der Hessischen Landesregierung gescheiter. Wir erwarten, dass sich der jetzige Hessische Wirtschaftsminister genauso entschieden für den Standort einsetzt wie seine Vorgänger“, so Amann abschließend.

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