SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. März 2016
Eugen Emmerling - Stadtverordneter:

„Künstlerkeller“ unter dem Karmeliterkloster für freie Kulturszene nutzen

Der „Künstlerkeller“ unter dem Institut für Stadtgeschichte im ehemaligen Karmeliterkloster steht seit 2008 leer. Der SPD-Stadtverordnete Eugen Emmerling findet es an der Zeit, dass diese Institution, die für die Kultur im Nachkriegsfrankfurt eine bedeutende Rolle spielte, bald wiederbelebt wird. Emmerling: „Bis zu 600 Quadratmeter in bester Frankfurter Innenstadtlage könnten für eine Mischnutzung aus Gastronomie und Kultur, z.B. für Musik, Kleinkunst und freie Theatergruppen zur Verfügung gestellt werden. Die freie Kulturszene braucht dringend solche Räume.“

„Aus Emmerlings Sicht sollte das Projekt im nächsten städtischen Haushalt berücksichtigt werden. Nachdem der oberirdische Teil des Karmeliterklosters mit dem Institut für Stadtgeschichte renoviert worden sei, müsse nun ohne weiteren Verzug das Fundament mit den seit acht Jahren ungenutzten Kellerräumen folgen. „Die Sicherheitssituation unter dem Institut für Stadtgeschichte, in dem einmalige Dokumente und Archivalien zur Geschichte der Stadt gelagert werden, ist unzureichend. Die Feuerschutzeinrichtungen und andere sicherheitsrelevante Bauteile im Untergeschoss, wie Notausgänge sind teilweise noch im Zustand der unmittelbaren Nachkriegszeit.“ Spätestens nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs sei klar, so Emmerling, wie unverzichtbar ausreichende Sicherheitsvorkehrungen für das Stadtarchiv als „Gedächtnis Frankfurts“ seien. Wenn aber die Sanierungsarbeiten für das Untergeschoss des Karmeliterklosters unaufschiebbar seien, dann sollte bei dieser Gelegenheit auch der „Künstlerkeller“ wieder entstehen.

Bei der Sanierung des Archivgebäudes in den letzten Jahren seien schon wichtige Vorinvestitionen, wie ein neuer Abzugsschacht für die Küche, getätigt worden. Emmerling: „Die freie Kulturszene braucht die Räume dringend, und das Institut für Stadtgeschichte wünscht sich schon seit Jahren eine gastronomisch-kulturelle Nutzung des traditionsreichen „Künstlerkellers“. In unmittelbarer Nachbarschaft des Kabaretts „Die Schmiere“ könnte damit im Zentrum Frankfurts mit überschau-barem Aufwand ein neuer kultureller Schwerpunkt entstehen.“

SPD Frankfurt am Main

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