SPD Frankfurt am Main

Meldung:

Frankfurt, 07. Juni 2017
Thomas Bäppler-Wolf – Mitglied der SPD-Fraktion im Römer

Bürgerinnen und Bürger sollten den Planungsprozess für das Innovationsquartier konstruktiv begleiten

Die SPD-Fraktion im Römer fordert die Bürgerinnen und Bürger auf den weiteren Planungsprozess für das Innovationsquartier konstruktiv zu begleiten. Für den Stadtverordneten Thomas Bäppler-Wolf ist die Zeit der Fundamentalkritik an diesem Bauvorhaben vorbei: „Wer mich kennt weiß, dass ich Verständnis für lautstarken und emotionalen Protest habe. Aber auch diejenigen die bislang gegen jegliche Bebauung im Planungsgebiet gekämpft haben sollten einsehen, dass Pfiffe, Buhrufe und Transparente jetzt nicht mehr die geeigneten Mittel sind. Der nun anstehenden städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb sollte dazu genutzt werden eigene Ideen einzubringen.“

Bäppler-Wolf, dessen eigenes Theater am Rande des Planungsgebiets beheimatet ist, verweist dabei auf die beiden öffentlichen Termine im Rahmen des Ideenwettbewerbs, die für den 23. Juni und den 30. September geplant sind. „Eine solche öffentliche Beteiligung ist im Rahmen eines Ideenwettbewerbs durchaus nicht üblich. Im Normalfall entscheidet eine Jury über die eingereichten Entwürfe. Diese Chance sollten auch die Kritiker an der Bebauung verantwortungsvoll nutzen. So kann darauf hingewirkt werden, dass ein Entwurf gewinnt, der ökologische, ökonomische und soziale Belange optimal berücksichtigt,“ so Bäppler-Wolf.


Am 23. Juni 2017 werden von 16:30-22:00 Uhr die Rahmenbedingungen in Impulsvorträgen vorgestellt und die ersten Projektideen präsentiert und diskutiert. Am 30. September von 10:00-13:00 Uhr erfolgt dann die Vorstellung der städtebaulichen Entwürfe. Anschließend wird eine Fachjury die Sieger des Wettbewerbs ermitteln.

Das rund 20 ha große Planungsgebiet mit dem offiziellen Namen „Südlich Wasserpark (Innovationsquartier)“ liegt südlich des Wasserparks und grenzt an den Stadtteil Nordend, den gewerblichen Standort Hungener Straße sowie den Günthersburgpark. Der überwiegende Teil der Flächen wird derzeit durch Freizeit-, Klein-, und Dauerkleingärten genutzt. Mit dem Wettbewerb soll als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren sowie die weitere Realisierung des Gebietes ein städtebauliches Konzept erarbeitet werden, das ein qualitätsvolles und identitätsstiftendes Quartier für innenstadtnahes Wohnen und Arbeiten mit bis zu 1.500 Wohneinheiten darstellt. Die Schwerpunkte liegen auf der Einbindung und Vernetzung von Grünzügen und dem Günthersburgpark sowie den Themen Klima, Mobilität und „urbane Gemeinschaften“.


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