SPD Frankfurt am Main

Meldung:

27. Januar 2011
Peter Feldmann – Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

SPD: Vergleichsmiete ist kein Grund zur Entwarnung am Wohnungsmarkt

Der Vergleich der Mietspiegel deutscher Städte offenbart, dass die Mieten in Frankfurt fast ein Fünftel teurer sind als die bundesweite Durchschnittsmiete (119% der Durchschnittsmiete). Allerdings seien die Wohnungsmieten in vielen anderen Städten noch über dem Frankfurter Niveau. „Dass die Mieten anderswo noch teurer als in Frankfurt sind, mag von interessierter Seite als Beleg genutzt werden, ihre Untätigkeit in der Frankfurter Wohnungspolitik zu rechtfertigen“, kritisiert Peter Feldmann, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer.

Frankfurt sei eine wachsende Stadt, die Wohnungsmieten bei Neuvermietungen seien deutlich über dem Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete, denn langjährige Mieterinnen und Mieter würden gesetzlich vor zu großen Mietsteigerungen geschützt, führt Feldmann aus. „Es gibt überhaupt keinen Grund zur Entwarnung. Wer heute eine Wohnung in Frankfurt sucht, merkt sehr schnell wie groß der Druck in diesem Markt ist. Bei der wohnungspolitischen Untätigkeit des derzeitigen Magistrats, wird er noch größer“, zeigt sich Feldmann sicher. „Das von der SPD geforderte 100 Millionen Wohnungsbauprogramm war vor vier Jahren richtig. Ich denke, in der kommenden Wahlperiode müssen wir uns über deutlich höhere Beträge unterhalten, wollen wir wirklich gegen die hohen Mieten und die drohende Wohnungsnot wirksam werden.“

SPD Frankfurt am Main

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