SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 04. September 2015

Die Kleinen groß rausbringen.

SPD Frankfurt am Main wünscht einen guten Schulstart

Mit kostenlosen Brotdosen, Reflektorbärchen für den Straßenverkehr, Straßenmalkreide, Buntstiftsets und Ernährungstipps für Schulkinder begrüßt die SPD Frankfurt am Main am Dienstag, dem 08.09.2015 um 10 Uhr unter anderen vor der Schwarzburg Schule (Lenaustraße 81, 60318 Frankfurt am Main) Schulkinder und ihre Eltern zum Start ins neue Schuljahr. „Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Schulstart, ganz besonders den Erstklässlern, für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt “, sagte der Geschäftsführer der Frankfurter SPD Andreas Heusinger von Waldegge.

Zugleich sprach sich Heusinger von Waldegge dafür aus, der Bildungspolitik in Frankfurt am Main weiter höchste Priorität einzuräumen. „Dringend erforderlich sei ein Ausbau der Betreuungsplätze in Frankfurt“, erklärte der Geschäftsführer. „Nur durch ausreichende Hort- und Ganztagsschulplätze ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich. Der „Betreuungsknick“ nach Einschulung der Kinder muss beendet werden. Allen Familien muss ein Betreuungsplatz in einer vertretbaren Nähe zur Verfügung gestellt werden. Ganztagsschulen, die sich in den Stadtteil öffnen und mit Vereinen und freien Trägern kooperieren, sollen für ihr Engagement belohnt werden. Ein gemeinsames Nachmittagsangebot nützt nicht nur den Kindern und Jugendlichen, sondern dem gesamten Stadtteil“, erläutert Andreas Heusinger von Waldegge.

Die Rahmenbedingungen für eine gute Bildung würden allerdings im Wesentlichen von der Landesregierung gestaltet. Hier stünden dringende Verbesserungen an. So fordert die SPD Frankfurt am Main von der schwarz-grünen Landesregierung in Wiesbaden endlich Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen, um dem Bedarf zu entsprechen. „Ganztagsschulen sind vor allem ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Außerdem sind viele berufstätige Eltern sind auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Heusinger von Waldegge. „In Hessen sind nur fünf von 1.035 Grundschulen echte Ganztagsschulen.“ Mit „echten“ Ganztagsschulen meint die SPD, dass sich Unterricht, Sport, Spiel, Nachhilfe und kulturelle Angebote über den Tag abwechseln – anders als etwa beim „Pakt für den Nachmittag“ der Landesregierung, der flächendeckend ohnehin erst zum Schuljahr 2016/17 kommen soll. „Wir wollen Ganztagsschulen, die den Kindern zwischendurch auch Spaß, Entspannung und Abwechslung bieten. Nur so ist eine optimale Förderung möglich“, sagte der Geschäftsführer der Frankfurter SPD.

Die SPD setze sich aber nicht nur für den Ausbau von Ganztagsschulen, sondern auch für die Umsetzung von Inklusion, Deutschförderung und Schulsozialarbeit ein. Anstatt dafür neue Stellen zu schaffen, kürze Schwarz-Grün im kommenden Schuljahr die Stundenzuweisung und ziehe eine Lehrer-Umverteilung im großen Stil durch. „Die geplanten Kürzungen der Lehrerzuweisung bedeuten eine massive Verschlechterung für Grundschulen und Oberstufen. Mit den Kürzungen bei Förderangeboten spart die Landesregierung zudem auf Kosten der Schwächsten“, kritisierte Heusinger von Waldegge. Die SPD Frankfurt am Main fordere daher, neue und zusätzliche Aufgaben auch durch zusätzliche Stellen abzudecken.

Mit den Kürzungen in der Oberstufe müssten die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Bildungsgänge nun ausbaden, was die Landesregierung seit Jahren in Bildungsbereich versäumt habe. Auch die Berufsorientierung an den Gymnasien sei in Hessen sträflich vernachlässigt worden, so der Geschäftsführer. Schule müsse in allen Schulformen auf das Berufsleben vorbereiten.

Andreas Heusinger von Waldegge wies auf die zunehmende Belastung von Lehrkräften hin. Es sei dringend erforderlich, die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte insgesamt zu verbessern und die Lehrerausbildung den gestiegenen Herausforderungen anzupassen.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap