SPD Frankfurt am Main

Meldung:

05. September 2011
Gregor Amann – Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

SPD fordert „Industriepolitischen Abend“

Einen jährlichen „Industriepolitischen Abend“ fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Gregor Amann. Die Stadt Frankfurt solle, analog dem bereits traditionellen „Bankenabend“, einmal im Jahr Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der in Frankfurt ansässigen Industrieunternehmen in den Römer einladen.

Eine Einladung der Vertreter von Industrieunternehmen würde die Wertschätzung und Bedeutung deutlich machen, welche die Stadt Frankfurt diesem Wirtschaftszweig entgegen bringe. „Das Gespräch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft an einem solchen „Industriepolitischen Abend“ könnte notwendige industriepolitische Maßnahmen beschleunigen,“ meint Amann.
Die besondere Bedeutung von Banken und dem Dienstleistungssektor für Frankfurt sei deutlich. Doch 50.000 Beschäftige in der Industrie und ca. 16 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr zeigten die Bedeutung des Industriesektors für Frankfurt. Dazu gehörten große Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie, aber auch viele kleine und mittlere Unternehmen.
„Die Zahl der Industriearbeitsplätze hat sich in den letzten Jahren deutlich verringert, dennoch können und dürfen wir auf diese Arbeitsplätze in Frankfurt nicht verzichten“, so Amann. Die Frankfurter SPD setze sich vehement für den Erhalt von Industriearbeitsplätzen ein, denn gerade die jüngste Finanzkrise habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig eine diversifizierte Wirtschaft mit einer soliden Produktionsbasis sei. Außerdem gebe es in diesem Bereich auch viele Erwerbsmöglichkeiten für Nicht-Akademiker und Geringqualifizierte. Im Übrigen schaffe jeder Industriearbeitsplatz weitere Arbeitsplätze in der Dienstleistungsindustrie, zum Beispiel in den Bereichen EDV, Sicherheit und Reinigung.
Seit etwa 20 Jahren lädt der Magistrat der Stadt Frankfurt die Finanzbranche zu einem jährlichen „Bankenabend“ im Kaisersaal ein. „Warum machen wir das nicht auch für die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes?“, fragt Amann und greift damit einen Vorschlag des Frankfurter DGB-Vorsitzenden Harald Fiedler aus dem vergangenen Jahr auf.

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