SPD Frankfurt am Main

Meldung:

09. September 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Besuchsprogramm für jüdische ehemalige Frankfurterin-nen und Frankfurter nach vier Jahren endlich für die Gene-ration der Kinder und Enkel geöffnet!

Jahren endlich für die Gene-ration der Kinder und Enkel geöffnet!

„SPD-Antrag aus dem Jahr 2007 zur Fortführung des erfolgreichen Besuchsprogrammes brauchte mehr als vier Jahre bis zur Umsetzung“, erklärte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker. Eine inhaltliche Konzeption gebe es allerdings noch immer nicht.

Das im Jahr 1980 von Oberbürgermeister Walter Wallmann ins Leben gerufene Besuchsprogramm für jüdische ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter sei ein wichtiger und erfolgreicher Schritt zur Versöhnung und Verständigung gewesen, aber seit Jahren habe man gewusst, dass es höchste Zeit sei, ein Programm für die zweite und dritte Generation der Überlebenden zu entwickeln. 2007 wurde auf Antrag der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, eine angemessene und würdige Konzeption mit dem Fritz-Bauer-Institut und der Anne-Frank-Gedenkstätte unter Einbeziehung der Jü-dischen Gemeinde Frankfurt zu entwickeln. Diese Konzeption wurde jedes Jahr erneut eingefordert „Es ist völlig unverständlich, wieso dieser Bericht vier Jahre dauerte, hier ist wertvolle Zeit verstrichen“, erklärte Wolter-Brandecker. Auch die Vertreter der Jüdischen Gemeinde hätten jahrelang bei den Empfängen für die Besuchsprogrammen die Überarbeitung und Weiterfüh-rung für die nächsten Generationen gefordert. „Das war keinesfalls ein sensibler und würdevoller Umgang mit den Angehörigen der ehemaligen Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die Oberbürgermeisterin hätte seit Jahren auf eine zügige Durchführung des Stadtverordnetenbeschlusses dringen müssen“, kritisierte Wolter-Brandecker. Die SPD-Fraktion warte nun gespannt, ob endlich eine inhaltliche Konzeption vorgelegt werde, bisher gebe es lediglich einen geplanten Programmablauf und viele Formalitäten.

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