SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 18. September 2011
Hells Angels

Rhein muss Spiegelbericht über Kontakte ins Rotlichtmilieu aufklären

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nancy Faeser hat den Bericht des Spiegels, in dem über mögliche Verbindungen von Innenminister Rhein ins Frankfurter Rotlichtmilieu berichtet wird, als „alarmierend“ bezeichnet. „Der Innenminister muss den vom Spiegel geäußerten Verdacht vollständig und lückenlos aufklären. Wir wollen wissen, wie es dazu kommen konnte, dass laut Spiegel offenbar bei einem Mitglied des hochgradig kriminellen Motorrad-Clubs der Eindruck entstehen konnte, dass Rhein den Hells Angels nicht nur in einem Fall geholfen habe, sondern auch bei zukünftigen Problemen unterstützen könnte“, sagte Faeser am Sonntag in Wiesbaden. „Das muss uns der Innenminister im Innenausschuss am kommenden Donnerstag genauer erklären.“ Schließlich seien die Hells Angels kein einfacher Rocker- oder Motorradclub, sondern Deutschland weit in Drogen- und Waffenhandel sowie Prostitution verstrickt.

Faeser verwies darauf, dass bereits im vergangenen Dezember fünf hessischen Polizeibeamten wegen des Verdachts, in kriminelle Machenschaften mit den Hells Angels verwickelt zu sein, suspendiert wurden. „Nun veröffentlicht der Spiegel einen Bericht, der den Verdacht aufkommen lässt, die Hells Angels hätte ihre Kontakte bis zum obersten Dienstherren der Polizei ausweiten können. Sollte sich dies als richtig herausstellen, wäre das ein Skandal“, so Faeser.

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