SPD Frankfurt am Main

Meldung:

30. September 2011
Anna Latsch – Stadtverordnete aus Bockenheim:

Mehr bezahlbaren Wohnraum am Kulturcampus

Mehr bezahlbaren Wohnraum am Kulturcampus

Eine Kaltmiete in Höhe von zwölf Euro pro Quadratmeter, wie sie in den frei finanzierten Neubauwohnungen am Kulturcampus Bockenheim verlangt wird, ist nach Ansicht der SPD im Römer viel zu teuer. „Es zeigt sich wieder einmal mehr, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft ihrem eigentlichen Auftrag, nämlich den breiten Schichten der Bevölkerung Wohnraum zur Verfügung zu stellen, nicht gerecht wird“, so die Bockenheimer Stadtverordnete Anna Latsch. Die verlangten Mietpreise könnten sich nur die Reichen leisten.

Die ABG Frankfurt Holding, die städtische Wohnungsbaugesellschaft, sei der wichtigste Akteur, mit dem die Stadtpolitik Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen könne. Offensichtlich fehle der schwarz-grünen Koalition der Wille diesen zu nutzen. Anna Latsch: „Es gibt bereits viele Frankfurterinnen und Frankfurter, die angesichts der Mieten in unserer Stadt verzweifeln. Das ist die soziale Realität! Indem die Stadt selbst weiter eine Politik der hohen Mieten bei der eigenen Wohnungsgesellschaft betreibt, treibt sie die Mieten auf dem gesamten Wohnungsmarkt in die Höhe. Das wissen die Koalitionäre auch, allerdings, es interessiert sie offensichtlich nicht, denn große Teile der Frankfurter Bevölkerung spielen für CDU und Grüne augen-scheinlich keine Rolle.“

Die SPD-Fraktion fordert eine Rückkehr zu der früher üblichen Praxis bei Neubauprojekten der ABG, ein Drittel über den ersten Förderweg zu bezuschussen, also Sozialwohnungen zu bauen. Ein weiteres Drittel müsse so gefördert werden, dass auch Menschen, die nicht sozialwohnungsberechtigt sind, dennoch nicht viel verdienen, diese Wohnungen zu verbilligten Mieten erhalten. Lediglich ein Drittel dürfe frei finanziert werden. „Nur so ist eine gute Mischung der Bevölkerung zu erreichen“, meint Anna Latsch. „Und nur so würde die ABG und die schwarz-grüne Koalition ihrer sozialen Verantwortung für den Zusammenhalt der Stadt gerecht.“

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