SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

01. November 2011
Klaus Oesterling - Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Roth-Rücktritt: Petra Roth gibt auf

„Mit ihrem vorzeitigen Rücktritt zieht Petra Roth die Konsequenzen aus der Finanzkrise und den anhaltenden Querelen in ihrer Partei“. Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, den vom Zeitpunkt überraschenden Rücktritt der Frankfurter Oberbürgermeisterin. „Angesichts der immer dramatischer werdenden Finanzkrise, über deren Ausmaß die Oberbürgermeisterin und die Koalition die Öffentlichkeit lange systematisch getäuscht hat, ist Petra Roth offensichtlich deutlich geworden, dass das von ihr in den letzten Monaten vor der Kommunalwahl erzeugte Bild demnächst zusammenbrechen wird“. Es sei immer klarer geworden, dass viele der von der Oberbürgermeisterin angekündigten Projekte angesichts der Finanzkrise in absehbarer Zeit nicht mehr zu realisieren seien. Diesen Offenbarungseid selbst zu leisten wolle sie sich offensichtlich ersparen.

Dazu kämen die seit Monaten andauernden Querelen innerhalb der Frankfurter CDU, aber auch innerhalb der Koalition. Offenbar habe Roth zur Kenntnis genommen, dass sie nicht mehr die Autorität besitze, ihre Vorstellungen innerhalb der Koalition, aber auch innerhalb der CDU durchzusetzen. Von daher habe Roth nun von selbst den Rücktritt gewählt, um dem weiteren Verfall ihrer Autorität zuvorzukommen.

Das Roth nun gezwungen sei, Rhein als ihren Nachfolger vorzuschlagen, sei eine besonders bittere Pille für die Oberbürgermeisterin. Das schlechte persönliche Verhältnis beider sei bekannt, aber Roths Position sei offenbar zu mittlerweile zu schwach, um ihren Lieblingskandidaten Uwe Becker als Nachfolger durchzusetzen.

SPD Frankfurt am Main

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