SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

04. November 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Volkstheater braucht klare Perspektiven, Schluss mit dem Ämtergerangel!

„Die Zukunft des Frankfurter Volkstheaters scheint durch den notwendigen Umzug mit Beginn der Abrissarbeiten im Großen Hirschgraben auf der Kippe zu stehen“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Stadtverordneten Fraktion, Dr. Renate Wolter-Brandecker, bei der Veröffentlichung einer Anfrage an den Magistrat.

Der Leiterin des Volkstheaters, Frau Dahlem-Christ, müsse endlich reiner Wein eingeschenkt werden, ob oder unter welchen Bedingungen das Volkstheater nach der Beendigung der Bauarbeiten in den Großen Hirschgraben zurückkehren könnte, erklärte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Dr. Renate Wolter-Brandecker. Bisher zeige sich, dass das Liegenschaftsamt und das Kulturdezernat wieder einmal völlig unteschiedliche Positionen vertreten, „und offensichtlich hat es bisher keine gemeinsamen klärenden Gespräche mit der Leiterin des Volkstheaters, Gisela Dahlem-Christ über die künftige Spielstätte gegeben“, kritisierte die SPD-Politikerin in einer Anfrage an den Magistrat. Es sei unverantwortlich, ihr in dem geplanten Neubau im ehemaligen Turmpalast eine neue Spielstätte anzubieten, solange weder die Rahmendbedingungen noch die finanziellen Belastungen für das Theater geklärt seien. Offensichtlich müsste das Volkstheater im Turmpalast mit einer wesentlich höheren Miete rechnen, die es aus eigener Kraft nicht stemmen könne. „Dem Leiter des Liegenschaftsamtes, Alfred Gangl, geht es offensichtlich nur darum, die kulturelle Nutzung des Turmpalastes um jeden Preis zu sichern, nachdem die Versuche, die Räume dem Filmmuseum, dem Museum für Moderne Kunst, dem Kabarett Die Käs und anderen anzudienen, gescheitert seien. „Das darf aber auf keinen Fall zu Lasten des Volkstheaters gehen“, mahnte die SPD-Kulturpolitikerin.

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