SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. November 2011
Klaus Oesterling - Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Nach Gerichtsurteil: Römer-SPD begrüßt grünes Licht für Ausbau der S6 – jetzt zügig Finanzierung bereitstellen

„Wir begrüßen, dass der VGH jetzt endlich grünes Licht für den Ausbau der S6 gegeben hat. Jetzt müssen aber Bund, Land und Stadt die benötigten Gelder zügig zur Verfügung stellen“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf das letztinstanzliche Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) zum viergleisigen Ausbau der S6 zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel. „Endlich können die Pendler aus der Wetterau auf eine Verbesserung der Situation hoffen. Außerdem werden durch den Ausbau zusätzliche Kapazitäten für den Regionalverkehr aus Mittelhes-sen und der Wetterau geschaffen“. Dass durch den Ausbau zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr geschaffen würden, glaubt der SPD-Fraktionsvorsitzende nicht. „Gerade in den Nachtstunden, in denen ohnehin keine S-Bahn-Züge verkehren, könnten bereits heute viele zusätzliche Güterzüge verkehren, ohne dass man dazu die Strecke ausbauen müsste. Der Ausbau dient vor allem dem Personenverkehr“. Als größtes Manko des Ausbaues sieht Oesterling die durch die meterhohen Lärmschutzwände einhergehende Landschaftsverunstaltung: „Der Bund sollte einmal darüber nachdenken, ob man die vielen hundert Millionen, die bundesweit für zusätzliche Lärmschutzwände ausgegeben werden, nicht besser für neue, leisere Züge ausgeben sollte. Gerade beim Güterverkehr bestehen da noch große Lärmreduzierungspotentiale. Das käme auch Strecken wie denen im Rheintal zugute, bei denen ein umfassender Bau von Lärmschutzwänden aus vielen Gründen nicht machbar ist“.

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