SPD Frankfurt am Main

Meldung:

21. November 2011
Roger Podstatny – Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

SPD will Biomasse in Kohlekraftwerken verfeuern

Die deutsche Energieagentur DENA hat errechnet, dass durch die Mitverbrennung von holzartiger Biomasse in Kohlekraftwerken in Deutschland 50% der Kohle ersetzt werden könnte. „Um die Bewerbung Frankfurts als europäische Umwelthauptstadt zu untermauern, sollte unserer Ansicht nach die Stadt darum möglichst schnell ihre Kohlekraftwerke mit Holzpellets mitbefeuern,“ begründet Roger Podstatny, der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer einen entsprechenden Antrag seiner Fraktion. „Es ist eine gute Möglichkeit, um in bestehenden Anlagen mit vertretbarem Aufwand nennenswerte Mengen Kohlendioxid einzusparen, und die Stadt Frankfurt könnte auch gegenüber anderen Betreiberinnen und Betreibern von Kohlekraftwerken aufzeigen, dass dieses neue Verfahren praxistauglich und leicht umsetzbar ist.“

Nach Angaben der DENA ließen sich auf diese Weise in ganz Deutschland ca. 30. Mio. Tonnen Kohlendioxid einsparen.

Podstatny mahnt in diesem Zusammenhang: „Es ist sehr wichtig, dass Betreiberinnen und Betreiber von Kohlekraftwerken darauf achten, woher das von ihnen verfeuerte Holz stammt. Denn nur wenn dieses Holz aus nachhaltig bewirtschaften Wäldern stammt, und wenn Transportwege möglichst kurz ge-halten werden, ist dem Schutz der Umwelt wirklich gedient.“

SPD Frankfurt am Main

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