SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

29. November 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Ernst May-Gesellschaft braucht Unterstützung für die Ernst May-Dauerausstellung „Das Neue Frankfurt!“

„Frankfurt am Main muss die einmalige Chance ergreifen, die als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen anzunehmen und im Ladenlokal in der Hadrianstraße als Dauerausstellung zu zeigen, um das kulturelle Erbe seines Stadtbaurates Ernst Mays und die von ihm gebauten Siedlungen zu bewahren“, forderte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Dr. Renate Wolter-Brandecker.

Das Interesse der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie der Region Rhein-Main an den May-Bauten sei ungebrochen, was die Ausstellung mit 24.000 Besucherinnen und Besuchern im Architekturmuseum gezeigt habe, unterstrich die SPD-Politikerin. Deshalb müssten die Holzmodelle der Siedlungen Ernst Mays für Frankfurt am Man erhalten bleiben und in möglichst große Nähe zu den Originalen ausgestellt werden.

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Ausstellung an der geforderten Monatsmiete von 1.500 Euro monatlich scheitern soll“, sagte die SPD-Kulturpolitikerin. Sollte eine Subventionierung der Miete durch die ABG Holdung nicht möglich sein, sollte das Kulturdezernat den Zuschuss für die Ernst May-Gesellschaft von bisher 25.000 Euro jährlich um den Mietbetrag erhöhen. „Es kann nicht akzeptiert werden, dass es an dieser relativ geringen Summe scheitern soll“, sagte Wolter-Brandecker.

Die Ernst May-Gesellschaft habe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen erheblichen Beitrag zu der Sanierung und der Ausstattung des Museums beigetragen, es sei jetzt an der Stadt Frankfurt, die Chance zu ergreifen, diesen Teil der Frankfurter Kulturgeschichte der Öffentlichkeit zu zeigen.

SPD Frankfurt am Main

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