SPD Frankfurt am Main

Meldung:

12. Dezember 2011
Gregor Amann – Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Gutachten zur geplanten Börsenfusion Frankfurt-New York öffentlich machen

Die umgehende Veröffentlichung eines „geheimen Strategiepapiers“ über die Auswirkungen der geplanten Fusion der Deutschen Börse mit der US-Börse NYSE fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Gregor Amann. Das Strategiepapier soll Presseberichten zufolge im Auftrag des Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank (CDU) erstellt worden sein.

„Wir freuen uns natürlich, wenn das von Frank in Auftrag gegebene Gutachten zu den gleichen Schlussfolgerungen kommt wie wir Sozialdemokraten, dass nämlich die geplante Fusion eine deutliche Schwächung des Finanzplatzes Frankfurt ist. Schöner noch wäre es allerdings, wenn der Wirtschaftsdezernent seine Erkenntnisse dem zuständigen Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorstellen würde, statt sie in die Zeitungen durchsickern zu lassen“, kritisierte Amann ironisch.

Während CDU und Grüne in der letzten Sitzung der Haupt- und Finanzausschusses einen die Fusion ablehnenden Antrag der SPD noch abgelehnt hatten, hat sich der Mittelstandsvereinigung genannte rechte Flügel der CDU mittlerweile ebenfalls gegen eine Börsenfusion ausgesprochen.

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