SPD Frankfurt am Main

Meldung:

06. Januar 2012
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Bau des Stadthauses verschieben

Dom-Römer-Bebauung: Bau des Stadthauses verschieben und Zwang zur Haushaltskonsolidierung als Chance für eine Denkpause nutzen

„Angesichts der finanziellen Lage der Stadt Frankfurt sollte der Bau des umstrittenen Stadthauses verschoben werden“. Dies sagte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling. „In seiner bis jetzt geplanten Form ist das Stadthaus architektonisch unbefriedigend. Es ist darüber hinaus in seiner Kubatur und seinen Baugrenzen völlig unhistorisch“. Es bestehe die Gefahr, dass der Bau in seinen jetzt geplanten Ausmaßen dem Dom zu nahe rücke und die architektonische Wirkung der zu rekonstruierenden „Goldenen Waage“ beeinträchtige.

Eine Verschiebung des Baues aufgrund der Haushaltsläge böte dagegen die Chance, den Bau noch einmal zu überdenken.
Insbesondere stelle sich die Frage, ob nicht auf den geplanten Veranstaltungssaal verzichtet werden könne. Die vom Magistrat dafür genannte Begründung, es gehe darum „die Lücke zwischen Limpurgsaal und Kaisersaal zu schließen“, habe die SPD noch nie nachvollziehen können. Bis heute fehle eine nachvollziehbare Abschätzung der Folgekosten.

„Von daher wäre es zu begrüßen, wenn die Finanzsituation der Stadt nun zu einer Denkpause führen könnte, in der über den Bau vor einer endgültigen Entscheidung noch einmal nachgedacht werden kann“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

SPD Frankfurt am Main

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