SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. Januar 2012
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Stadt sollte leerstehende Oberbürgermeister-Dienstvilla Fraport zum Kauf anbieten

Schulte auf den Lerchesberg

„Die Stadt sollte die frühere Dienstvilla der Frankfurter Oberbürgermeister am Lerchesberg dem Flughafenbetreiber Fraport zum Kauf anbieten“. Dies forderte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling. Die Stadt suche seit 2009 einen Käufer für das Grundstück am Sachsenhäuser Nansenring, ohne dass ein Interessent aufgetreten wäre. Nach den Worten von Liegenschaftsamtsleiter Alfred Gangel müsse die Stadt mittlerweile mit einem Wertverlust von mindestens einer Million Euro rechnen.

„Die frühere OB-Dienstvilla wäre doch hervorragend als Dienstvilla des Vorstandsvorsitzenden von Fraport geeignet“, sagte Oesterling dazu. Mit einem Umzug auf den Lerchesberg könne der Vorstandsvorsitzende Schulte, der derzeit fernab im eher ruhigen und beschaulichen Bad Homburg wohne, nicht nur seine aktive Verbundenheit mit den lärmgeplagten Bürgern in Sachsenhausen bekunden, sondern auch einen Beitrag zur Stützung der Immobilienpreise auf dem Lerchesberg leisten. Im Übrigen sei es von Sachsenhausen viel näher zum Flughafen als von Bad Homburg.

Da die Villa für gesellschaftliche Ereignisse prädestiniert sei, könne Schulte sich überdies bei Empfängen an warmen Sommerabenden, nur unregelmäßig unterbrochen, hervorragend im Garten mit Vertretern der Wirtschaft, beispielsweise von Lufthansa Cargo, über die Auswirkungen des Fluglärms unterhalten.

„Vielleicht wäre ein solcher Umzug ja ein Impuls dafür, dass Schulte endlich die Sorgen der Bürger in der Region wirklich ernst zu nehmen beginnt, anstatt dies nur nach PR-Manier zu behaupten, um anschließend ungerührt dem Betrug beim Nachtflugverbot das Wort zu reden, wie aktuell wieder im einem Interview mit der FR geschehen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende dazu abschließend.

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