SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

02. Februar 2012
Peter Feldmann, Stellvertretender Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer und sozialpolitischer Sprecher

SPD fordert: „Zukunft für Frankfurter Kinder sichern“

Programm des Jugendhilfeausschusses konsequent unterstützen

Die SPD-Fraktion im Römer hat einen Antrag zum Thema Kinderarmut vorgelegt, der Antrag bezieht sich auf das vom Jugendhilfeausschuss vorgelegte Programm zur Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen in Frankfurt am Main. Die SPD-Fraktion begrüßt das vorgelegte Programm und möchte es durch die Stadtverordnetenversammlung beschließen lassen. „Wir sind froh über die guten Vorschläge, die in dem Programm gemacht werden, nun gilt es die Maßnahmen umzusetzen, denn Kinderarmut ist einer reichen Stadt wie Frankfurt nicht würdig“, so der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Peter Feldmann.

Der Jugendhilfeausschuss (JHA) hat selbst darauf gedrungen, das beschlossene Programm der Stadtverordnetenversammlung nicht nur zur Kenntnisnahme, sondern auch zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses nehmen somit die Stadtverordneten in die Pflicht, sich mit der Lebenssituation der Kinder in unserer Stadt auseinanderzusetzen. Peter Feldmann ist froh über die konsequente Herangehensweise des JHA, nun hofft er auf die Unterstützung der anderen Fraktionen im Stadtparlament.

Die SPD-Fraktion ist hier bereits klar positioniert, sie begrüßt das vorgelegte Programm und möchte es ebenfalls durch die Stadtverordnetenversammlung beschließen lassen. In dem vorliegenden Antrag möchte die SPD-Fraktion dann außerdem vom Magistrat wissen, bis wann die Maßnahmen, die der JHA vorschlägt, umgesetzt werden können.

Darüber hinaus fordert die SPD-Fraktion, sich im Rahmen eines Ausschussforums intensiver mit der Frage der Teilhabechancen von Kindern- und Jugendlichen zu befassen.

„Die Stadt Frankfurt muss selbstverständlich alle Möglichkeiten zur Bekämpfung von Einkommens- und Bildungsarmut von Kindern und Jugendlichen nutzen. Immer noch gibt es in Frankfurt eine erschreckend hohe Zahl von Kindern, die in Frankfurt mit ihren Familien unter dem oder am Existenzminimum leben, fast jedes vierte Kind in Frankfurt der unter 15-Jährigen gilt als arm. Das Programm zur Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen in Frankfurt am Main stellt einen umfassenden und überzeugenden Ansatz zur Bekämpfung von Kinderarmut dar, der im Sinne der betroffenen Kinder und Jugendlichen unterstützt und weiterentwickelt werden muss“, so Peter Feldmann abschließend.

Die Anträge werden voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 23.2.2012 beraten.

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