SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. Februar 2012
Gregor Amann – wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Freude über das Scheitern der Börsenfusion - Entscheidung stärkt den Finanzplatz

„Wir empfinden große Freude und Genugtuung über das Scheitern der Börsenfusion“. Mit diesen Worten reagierte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Gregor Amann, auf die Entscheidung der EU-Kommission, gegen die geplante Börsenfusion der Frankfurter mit der New Yorker Börse ihr Veto einzulegen. „Bei einer Fusion wäre der Standort Frankfurt auf lange Zeit zu einem Anhängsel der NYSE geworden. Wichtige Funktionen wären an andere Standorte, wie Amsterdam, abgewandert“. Die Folgen für die Arbeitsplätze, insbesondere aber für die Zukunft des Finanzplatzes, wären unabsehbar gewesen. Mit der Entscheidung der EU-Kommission sei zunächst sichergestellt, dass die Börse in der Region verbleibe.

Amann forderte die Frankfurter Börse in diesem Zusammenhang auf, sich klar zum Finanzplatz zu bekennen und auf weitere derartige Überlegungen zu verzichten.
Nach den Vorstellungen, Frankfurt mit London zu fusionieren, sei der Plan einer Börsenfusion nunmehr zum zweiten Mal gescheitert. Wie auch bei dem gescheiterten Versuch mit London werde sich auch diesmal wieder herausstellen, dass das Scheitern ein langfristiger Gewinn für Frankfurt sei.

Amann kritisierte in diesem Zusammenhang scharf das Verhalten des ehrenamtlichen Stadtrates Lutz Raettig. „Anstatt sich für den Finanzplatz Frankfurt zu engagieren, hat sich Raettig für die Interessen von Morgan Stanley eingesetzt. Raettig muss sich fragen lassen, ob er als ehrenamtlicher Stadtrat noch tragbar ist“. Dagegen hätten sich andere Teile der CDU, wie die Mittelstandsvereinigung, für die Interessen der Region eingesetzt, wofür diesen ausdrücklich zu danken sei.

SPD Frankfurt am Main

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