SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

19. Februar 2012
Risiko Fachkräftemangel – Internationalität nutzen

Peter Feldmann und Gerhard Merz würdigen türkische Unternehmer

Bei einem Sonntagsbrunch mit türkischen Unternehmern bedankten sich Peter Feldmann, SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, und der integrationspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhard Merz bei den Anwesenden für ihr wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Engagement. „Ihr unternehmerischer Einsatz in Frankfurt verdient Lob und Anerkennung. Dies ist keine Selbstverständlichkeit“, würdigten die beiden SPD-Politiker vor rund 80 Gästen in der Frankfurter Romanfabrik die Leistungen der Unternehmer.

„Aber unsere Stadt kann mehr“, unterstrich Peter Feldmann und kündigte an, die Internationalität von Frankfurt in Zukunft noch stärker zu nutzen. „Mit dem Wissenstransfer von unseren Hochschulen und unseren gut ausgebildeten Fachkräften werde ich in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und Unternehmen für eine neue Wirtschaftsdynamik sorgen.“ Die Vielfalt und Internationalität der Menschen in Frankfurt seien dabei eine riesige Chance.

Gleichzeitig erinnerten Peter Feldmann und Gerhard Merz daran, dass es sowohl in Frankfurt als auch in ganz Hessen viele ausländische Fachkräfte gebe, die mangels Berufsanerkennung nicht in ihrem gelernten Beruf arbeiten können. Gerade Frankfurt besitze eine Menge Potential, auf das nicht zurückgegriffen werden könne, so der Oberbürgermeisterkandidat der SPD. „Aus einer Umfrage der IHK Frankfurt ergibt sich, dass jedes dritte Unternehmen im Fachkräftemangel ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr sieht. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen haben bereits heute Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Hier besteht ein dringender Handlungsbedarf“, so Feldmann.

Als „dringend notwendig“ bezeichnete der Integrationspolitiker Gerhard Merz daher eine Initiative der Landesregierung zum Erwerb im Ausland erworbener Qualifikationen. „Für die in die Zuständigkeit des Bundes fallenden Berufe sind zwar mittlerweile gesetzliche Regelungen zur Berufsanerkennung geschaffen worden, das Gesetz tritt in diesem Frühjahr in Kraft. Es gibt jedoch einige Berufsgruppen, wie Ingenieure oder Erzieher, die unter die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in diesen Berufsgruppen müssen schnellstmöglich landesrechtliche Regelungen gefunden werden“, sagte Merz und erinnerte daran, dass die SPD-Landtagsfraktion die Landesregierung hierzu bereits parlamentarisch aufgefordert hatte.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap