SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

12. März 2012
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Was wird aus dem Frankfurter Filmmaker´s Festival eDIT?

Während in Frankfurt PIXOMONDO gefeiert wird und man sich über den Oskar Erfolg freut, riskiert die hessische CDU-Ministerin Kühne-Hörmann, durch Untätigkeit, dass die 15. eDIT 2012 nicht stattfinden wird. „Die Filmpolitik der Landesregierung schadet dem Filmstandort Frankfurt,“ so die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.

Es wäre die 15. eDIT, die in diesem Jahr stattfinden würde, ob es 2012 ein Festival geben wird und in welchem Rahmen, ist offen. PIXOMONDO gehört zu den Unternehmen, die sich bei der eDIT bekannt machen konnten. Es ist schon seltsam, dass nun gerade nach dem Oskar Erfolg, das für die Filmbranche so wichtige Festival in Frage gestellt wird. Laut Pressemitteilung der Ministerin, sieht die Landesregierung eine Neuausrichtung des Festivals für nötig an, dieser Neustart soll 2013 erfolgen. Für 2012 wurden bislang aber keine Aufträge vergeben.

Die von der Ministerin gewünschte Neuausrichtung der eDIT und die bislang nicht erfolgte Auftragsvergabe an die bisherigen Macher der eDIT, scheint auch persönliche Motive zu haben. In der Filmbranche wird bereits darüber spekuliert, ob die Ministerin einen weiteren Auftrag an die Kölner Agentur Barbarella vergeben möchte. Das nordrheinwestfälische Unternehmen ist bei der Landesregierung beliebt, es richtet bereits die Verleihung des Hessischen Filmpreises und den Empfang der Landesregierung auf der Berlinale aus.

„Für den Filmstandort Frankfurt und das Filmland Hessen wäre es ein großer Schaden, würde die eDIT 2012 nicht ausgerichtet,“ so die SPD-Politikerin Dr. Renate Wolter-Brandecker.

SPD Frankfurt am Main

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