SPD Frankfurt am Main

Pressespiegel:

Frankfurt am Main, 04. Juni 2012
Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen

Pfandkisten auch in Frankfurt zulassen

In Städten wie Hamburg, Berlin und München hängen u.a. an Laternenmästen immer mehr Pfandkisten. Diese haben zwei Vorteile – den Mülleimer nach Pfandflaschen zu durchsuchen ist nicht nur demütigend sondern auch gefährlich. Ulli Nissen, die Vorsitzende der Frankfurter SPD Frauen stellt fest: „Der Unterschied zwischen Arm und Reich zeigt sich selten so deutlich wie beim Pfand: Für die einen sind 8, 15 oder 25 Cent so wenig, dass sie es sich leisten können, ihre Pfandflaschen und Dosen in den Müll zu werfen – für die anderen ist das Pfand so wertvoll, dass sie es dafür auf sich nehmen, im Müll zu wühlen.“

Zusätzlich werden die Flaschen dem Mehrwegsystem zurück gegeben. Nach Aussage von Bernd Roser vom Grünflächenamt wurden diese Pfandkisten in Frankfurt sofort entfernt. Ulli Nissen kann dieses Vorgehen nicht verstehen. „Solange es in Frankfurt Menschen gibt die darauf angewiesen sind, sich ihren nicht ausreichenden Lebensunterhalt, durch Pfandflaschen aufbessern zu müssen, will ich nicht, dass sie den Müll durchwühlen müssen. Deshalb sind die Pfandkisten eine gute Möglichkeit und ich fordere die Stadt Frankfurt auf, diese Aktion dulden, um den Menschen die Demütigung und Gefährdung durch das Müll durchwühlen zu ersparen. Wenn Herrn Roser Werbeaufkleber stören - diese können gerne entfernt werden!“

Ulli Nissen ergänzt „Mein Ziel ist natürlich, dass die Einkünfte der Menschen in Frankfurt und anderswo so gut sind, dass niemand mehr auf das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen ist!“

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