SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

11. Juni 2012
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Museum der Weltkulturen braucht eine neue Konzeption für die Weiterarbeit

„Nachdem die Pläne für den Erweiterungsbau des Museums der Weltkulturen für die nächsten Jahre erneut auf Eis gelegt wurden, muss das bisherige Konzept dringend überarbeitet werden“, fordert die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Renate Wolter-Brandecker.

Die inhaltliche Konzeption des Museums der Weltkulturen sei auf den Erweiterungsbau des Museums ausgerichtet gewesen, der nun den Sparzwängen des Kämmerers zum Opfer gefallen sei. Deshalb sei es dringend erforderlich, „über den Stellenwert des Museums in der Frankfurter Museumslandschaft nachzudenken und ein Konzept vorzulegen, wie ohne den Erweiterungsbau künftig gearbeitet werden soll“, erklärte die Kulturpolitikerin. „Inhaltliche und räumliche Beschränkungen sind in der aktuellen Situation notwendig, der Kulturdezernent und die Leiterin des Museums müssen jetzt ein Konzept vorlegen, das der aktuellen Situation für die kommenden Jahre Rechnung trägt“. Es sei fraglich, ob die bisherige Aussage der Museumsleitung, dass es in erster Linie darum gehe „die Kombination von Bildung und Experiment in den Fokus zu rücken“, so weiter bestehen könne. Diese Konzeption sei in den vorhandenen Räumen nicht mehr durchführbar. In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion im Römer Auskunft über eine den Raumbedingungen angepasste Konzeption und erwartet, künftig wieder verstärkt die Vermittlung ethnologischer Aspekte in den Vordergrund zu stellen. „Wir wollen, dass das Museum der Weltkulturen auf größeres Interesse in Frankfurt stößt und alles dafür getan wird, dass dieses Museum mit seiner bedeutenden Sammlung nicht in der Versenkung verschwindet. „Wenn es vorerst keinen Neubau gibt, müssen inhaltliche Alternativen gesucht werden“, unterstrich Renate Wolter-Brandecker.

SPD Frankfurt am Main

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