SPD Frankfurt am Main

Meldung:

15. Juni 2012
Sylvia Weber – bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD fordert Einhaltung der Raumstandards bei Kindertagesstätten und Krippen

Die SPD-Fraktion im Römer fordert den Magistrat auf, bei allen anstehenden Kitaneubauten endlich wirtschaftlicher zu bauen und die 2009 beschlossenen Raumstandards zu berücksichtigen. „Angesichts des näher kommenden Rechtsanspruchs ab August 2013 sollen so viele Kinder und Familien wie möglich von einem Betreuungsplatz profitieren. Die finanzielle Situation der Stadt zwingt uns jetzt zu wirtschaftlicherem Bauen“, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Sylvia Weber. „Wenn der Magistrat bei den geplanten vier Baumaßnahmen nur 20% der Kosten einspart, können wir mit demselben Geld eine weitere, fünfte Kita bauen. Das bedeutet mehr Betreuungsplätze ohne zusätzliche Schulden“, so Weber. Ihre Fraktion werde zu diesem Zweck am Montag im Bildungs- und Planungsausschuss eine Tischvorlage einbringen.

Hintergrund des Antrags sei die nicht abreißende Kritik der prüfenden Fachämter an der Wirtschaftlichkeit der geplanten Neubauten. „Wenn immer wieder die gleichen Kritikpunkte aufgeführt werden, wie zum Beispiel die große Raumhöhe, die Überdachung der Fluchtbalkone oder die aufwendige Gestaltung der Außenfassade, ohne dass die Planungen deutlich unter fünf Millionen € sinken, muss eine parlamentarische Initiative her“, sagte die Bildungspolitikerin. Während es freien Trägern in Frankfurt und dem Rhein-Main Gebiet trotz hoher Grundstückskosten gelänge, wirtschaftlicher zu bauen, fielen die stadteigenen Entwürfe durch besonders hohe Kosten auf.
„Wir wünschen uns aus diesem Grund eine Überarbeitung der aktuellen Magistratsvorlagen und eine Prüfung des Magistrats, welche Einsparmöglichkeiten unsere Vorschläge zur Folge haben“, sagte Weber. Die Stadtverordnetenversammlung habe im Jahr 2009 bereits sehr großzügige bauliche Standards für ihre Kitas beschlossen, was nur zu begrüßen sei. Diese Vorgaben aber regelmäßig zu überschreiten sei vor allem angesichts der städtischen Finanzlage und des dringenden Bedarfs an Betreuungsplätzen nicht weiter hinnehmbar.

SPD Frankfurt am Main

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