SPD Frankfurt am Main

Meldung:

22. Juni 2012
Rita Streb-Hesse – Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Integration:

SPD begrüßt bildungspolitische Leitlinien der CDU und wundert sich über deren Abstimmungsverhalten

Mit Zufriedenheit hat die SPD-Fraktion im Römer auf die Veröffentlichung der bildungspolitischen Leitlinien der CDU-Fraktion im Römer reagiert. „In der Tat braucht diese Stadt mehr Hortplätze und Ganztagsangebote an Schulen, was meine Fraktion auch mit den Haushaltsanträgen E 49 und E 50 im Rahmen der Haushaltsverhandlungen beantragt hat“, stellte die Ausschussvorsitzende Rita Streb-Hesse fest. Interessanterweise habe die schwarz-grüne Koalition jedoch beide Anträge abgelehnt. „Jetzt festzustellen, dass es brennt, wenn man als Regierungskoalition längst hätte handeln können, ist für die betroffenen Familien wenig hilfreich“, sagte die Ausschussvorsitzende.

Grundsätzlich sei seit langem bekannt, dass es nicht genug Betreuungsplätze für Grundschulkinder gebe, was vor allem dem Land Hessen anzulasten sei, was an dieser Stelle nicht vorankomme. Deshalb sei neben der Ausweitung der erweiterten schulischen Betreuung angesagt, durch das Land schon im Vorgriff Grundschulen personell so auszustatten, dass der vielfache Wunsch nach Ganztagsschulen erfüllt werden könne.
„Die Stadt nimmt viel Geld in die Hand, um das Bremsen des Landes etwas zu kompensieren, und noch ist die Hortplatzbetreuung eine freiwillige Leistung der Kommune, die uns viel Geld kostet“, erinnerte Streb-Hesse. Nichtsdestotrotz sei für Frankfurt, das sich als Familienstadt begreife und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen müsse, keine andere Alternative denkbar.
„Wir freuen uns, dass die größte Fraktion im Hause nun auf unsere Linie einschwenkt. Hoffentlich kann so die ein oder andere Kündigung von betroffenen Elternteilen noch vermieden werden“, sagte die Ausschussvorsitzende.

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