SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 13. Juli 2012
Altenpflegeausbildung

Regine Müller (SPD): Aufhebung der Deckelung muss noch valides Finanzkonzept folgen

Die Sprecherin der hessischen SPD-Landtagsfraktion für Fragen der Altenpflege Regine Müller hat sich erneut zustimmend zur Ankündigung des Hessischen Sozialministeriums geäußert, die Deckelung in der Altenpflegeausbildung aufzuheben. „Dieser Schritt war überfällig und hätte schon früher kommen müssen. Wir haben einen ständig steigenden Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege, die Zahlen des Hessischen Pflegemonitors sprechen eine deutliche Sprache“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in Wiesbaden. Sie wies darauf hin, dass die Nachricht zwar erfreulich sei, aber dennoch nicht im Dreiwochenrythmus immer wieder verkündet werden müsse.

Mit der Aufhebung des Deckels sei es auch nicht getan. „Wir müssen die Attraktivität des Berufs steigern und brauchen bessere Arbeitsbedingungen. Ohne diese Veränderungen wird es uns kaum gelingen, junge Menschen für die Altenpflege zu begeistern“ so Müller. Die SPD habe in ihrem Entwurf für ein Wohn- und Pflegeeinrichtungsgesetz erhebliche Verbesserungen verankert, sei damit aber an den bestehenden Mehrheitsverhältnissen im Landtag gescheitert.

Müller kritisierte, dass die Finanzierung der Altenpflegeausbildung für die Zukunft nicht gesichert sei. „Die Pauschale, die das Land zahlt, ist seit Jahren unverändert, so dass die Träger der Ausbildung ständig steigende Kosten hinnehmen müssen. Wir können nicht diejenigen, die sich dieser wichtigen Zukunftsaufgabe stellen, mit dem Problem alleine lassen. Es wäre notwendig, dass das Land alle Beteiligten an einen Tisch einlädt, um eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu suchen“, forderte Müller.



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