SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 17. Juli 2012
Fußball

Günter Rudolph (SPD): Landesregierung muss Probleme in Stadien ernst nehmen

Konkrete Vorschläge fehlen

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph hat den heutigen Beschluss des Sicherheitsgipfel des deutschen Fußballs, einen Verhaltenskodex mit klarer Ablehnung und Sanktionierung von Pyrotechnik einzuführen, begrüßt. „Mit einer Aufstockung der Mittel für Fanprojekt und einer deutlichen Ausdehnung der Stadionverbote wurden sehr konkrete Maßnahmen beschlossen, die die Sicherheit in Stadien erhöhen könnten“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Wiesbaden.

Die heutige Forderung des Innenministers Rhein nach einer Beteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen bei Fußballspielen bezeichnete er hingegen als „konturlos“ und „alten Hut“. „Es ist wichtig, die immer wieder auftauchenden Probleme in den Stadien ernst zu nehmen. Der Innenminister nutzt das Thema aber alle Jahre wieder, um in der spielfreien Zeit der Bundesliga Stimmung zu machen. Leider verwandelt er mit dem Start der neuen Saison nicht“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Wiesbaden.

„Herr Rhein beweist sich mal wieder als Ankündigungsminister. Gestern kündigt er einen Fußballgipfel an, zu dem noch keiner eingeladen ist. Heute holt er eine alte Forderung hervor, zu der er bis heute noch keine Lösung gefunden hat“, so Rudolph. „Ja, Herr Rhein, viele Fußballfans fiebern der kommenden Saison entgegen, aber sie wollen guten Fußball in sicherer Atmosphäre sehen und keine leeren Versprechen hören.“


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