SPD Frankfurt am Main

Meldung:

24. August 2012
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Lufthansa-Klageverzicht gegen Nachtflugverbot: Erste vernünftige Entscheidung seit langem

„Als erste vernünftige Entscheidung seit langem“ und „hoffentlichen Einstieg in eine einsichtigere Phase“ hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, den Verzicht der Lufthansa auf weitere gerichtliche Schritte gegen das vom Bundesverwaltungsgericht bestätigte Nachtflugverbot beim Frankfurter Flughafen zu verzichten. „Es wäre für das Ansehen der Lufthansa besser gewesen, wenn man das den Bürgern ver-sprochene Nachtflugverbot von Anfang an respektiert hätte, statt sich am Betrugsversuch der Regierung Koch/Bouffier zu beteiligen“. Auch sei zu hoffen, dass mit der Vorverlegung der letzten Starts auf 22.15 Uhr die von der Lufthansa betriebene Politik, die Verantwortung für die Übernachtung von Tausenden Flugpassagieren auf die Politik abzuwälzen, jetzt ein Ende finden werde. Allerdings sei die Hoffnung, die Diskussion um eine Ausweitung des Nachtflugverbotes auf die Zeit von 22 bis 6 Uhr sei nun mehr abgeschlossen, illusionär. „Die Region will ein Nachtflugverbot in der gesetzlichen Nacht. Fraport wird nicht auf Dauer gegen die Region handeln können“, so Oesterling. Dass die Lufthansa die letzten Starts jetzt – was den Flugplan angehe – auf 22.15 Uhr vorverlege, zeige, was machbar sei, wenn man nur wolle. In der gleichen Weise müsse Lufthansa nun die ersten Landungen am frühen Morgen nach hinten verlegen. „Ein Einsetzen der Lärmbelastung bereits um 5 Uhr morgens ist einfach nicht vertretbar“, so Oesterling abschließend. Selbst die Frankfurter CDU fordere inzwischen eine Ausweitung des Nachtflugverbotes auf die Zeit von 22 bis 6 Uhr, wenn auch bisher nur für die Nordwestlandebahn.

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