SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

28. August 2012
Ursula Busch – Stadtverordnete der SPD-Fraktion im Römer und Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit:

Berufliche Chancen für junge Alleinerziehende verbessern – „Jule“ für Frankfurt!

„Jule“ steht für „Junges Leben“, so heißt ein Projekt, das in Berlin-Marzahn gestartet wurde. Junge alleinerziehende Väter und Mütter erhalten direkt nach Geburt ihres Kindes eigene Wohnungen, Hilfe bei der Versorgung und Betreuung der Kinder, beim Lernen für den Schulabschluss oder der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche. Dafür verpflichten sie sich im Gegenzug zum Nachholen ihres Schulabschlusses, zum Antritt bzw. Abschluss ihrer Ausbildung oder dem Antritt einer Arbeit innerhalb eines festen Zeitraums. Wird diese Leistung nicht erbracht, verlieren sie ihren Platz im Projekt und damit auch die Wohnung.

Die Sozialpolitikerin Ursula Busch ist davon überzeugt, dass solche Projekte helfen können, die beruflichen Perspektiven junger Alleinerziehender zu verbessern. Die SPD-Fraktion hat nun einen Antrag eingebracht, in dem der Magistrat beauftragt wird zu prüfen, wie unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen in Frankfurt auch hier ein ähnliches Projekt gestartet werden kann.

Oft ist mit einer frühen Elternschaft bei alleinerziehenden jungen Frauen oder Männern der Abbruch ihrer Ausbildung verbunden. In späteren Jahren fehlen dann Schulabschlüsse oder andere Qualifikationen zum erfolgreichen Start ins Berufsleben. Viele Teenagermütter und auch –väter werden dauerhaft von staatlichen Transferleistungen abhängig. „Es ist nötig, neue Anreize zu schaffen, die die beruflichen Perspektiven verbessern. Ein Projekt wie Jule könnte auch in Frankfurt dazu beitragen, die Chancen von jungen Alleinerziehenden zu verbessern,“ so die Stadtverordnete Ursula Busch abschließend.

SPD Frankfurt am Main

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