SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

30. August 2012
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Atelierfrankfurt ab 2013 im Ostend, Entwicklungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler auf wackeligem finanziellen Boden.

„Ein abgeschlossener Mietvertrag für fünf Jahre ohne gesicherte Finanzierung durch das Kulturamt der Stadt ist unseriös“, erklärte die SPD-Kulturpolitikerin Renate Wolter-Brandecker.

„Der Umzug des Atelierfrankfurts ins Ostend bietet Künstlereinnen und Künstlern neue und bessere Arbeitsbedingungen, das begrüße ich ausdrücklich“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer. Auch das Ostend werde durch den Umzug als Kulturstandort weiter aufgewertet, da hier seit vielen Jahren immer mehr Kultureinrichtungen und Räume für Kreative entstanden seien. Die SPD-Fraktion im Römer, stellte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend fest, „sieht allerdings mit großer Sorge eine erhebliche Finanzierungslücke sowohl für die Mietkosten als auch für die bislang veranschlagten Umbaukosten in Höhe von rund 350.000 Euro“. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) sei bisher eine Antwort schuldig geblieben, wer die Mehrkosten für das Atelierfrankfurt und die Kosten für eine geplante Probebühne für Tanz und Theater übernimmt. „Das sind ungedeckte Schecks, das ist unseriös“, mahnte Wolter-Brandecker. In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion Antworten auf die ungeklärten Finanzierungsmodelle. Außerdem fragt sie nach, ob andere Probebühnen für das Projekt „Atelierfrankfurt im Ostend“ aufgegeben werden sollen. Bisher wüssten auch die Künstler nicht, auf welche neuen, eventuell höhere, Mieten sie sich nach einem Umzug einstellen müssen. „Auch den Mietvertrag über den relativ kurzen Zeitraum von fünf Jahren halten wir bei so hohen Umbaukosten für problematisch“, erklärte die SPD-Politikerin.

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