SPD Frankfurt am Main

Meldung:

07. September 2012
Klausur der Arbeitsgemeinschaft AG 60 plus

Landesvorstand der AG SPD 60 plus verstärkt Zusammenarbeit

In einer gemeinsamen Wochenendklausur in Alsfeld-Eudorf beschäftigten sich die Vorstände der AG SPD 60 plus Hessen Nord und Hessen Süd intensiv mit den sozialen Sicherungssystemen besonders in Hinblick auf die Gefahren einer verstärkten Altersarmut, den neuen Altersbildern und der bevorstehenden Landtagswahl.

Der Vorsitzende der AG 60 plus Hessen Süd Peter Schöbel hob die Gefahren einer zukünftig verstärkten Altersarmut durch das bereits beschlossene Absenken des Rentenniveaus hervor. Man war sich einig, dass die Rente mit 67 durch die längere Lebenserwartung zwar keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit bedeute, sie sei aber so lange nicht hinnehmbar, solange man nicht ausreichend altersgerechte Arbeitsplätze zur Verfügung habe. Grundvoraussetzung für eine armutsverhindernde Rente seien angemessene Löhne, die von den Arbeitnehmern wieder dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt werden und damit mehr Arbeitsplätze schaffen.

Nach einen Impulsreferat des Vorsitzenden der AG Hessen Nord Siegfried Richter über neue Altersbilder kam man zu dem Schluss, dass es noch viel Arbeit bedeute, der Politik und Gesellschaft zu vermitteln, welche Chancen durch eine Einbeziehung der „Neuen Alten“ gegeben sind. Bemängelt wurde, dass bei den öffentlichen Diskussionen über ein lebenslanges Lernen immer nur die Zeit bis zum Berufsende berücksichtigt wird. Die Einbeziehung Älterer in der nachberuflichen Lebensphase bei den Bildungsprogrammen unterstütze sie bei der Hilfe zur Selbstorganisation, Erhaltung von Kompetenzen, Prävention, Partizipation und gesundheitsbewußtem Verhalten. Somit bringe sie erhebliche gesamtgesellschaftliche Gewinne.

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Thomas Spies ging intensiv auf das Thema der ärztlichen Versorgung ein. Sehr positiv aufgenommen wurde, dass der junge Vorsitzende der SPD des Vogelsberg Kreises, Swen Bastian, am Abend des ersten Tages anwesend war. Einstimmigkeit herrschte darüber, dass nur gemeinsam Jung und Alt die Probleme der Zukunft bewältigen könnten.

Als Resümee der Tagung kam man zu dem Ergebnis, dass die erste derartige Klausurtagung sehr harmonisch und effektiv verlaufen sei und somit jedes Jahr einmal durchgeführt werden soll.

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