SPD Frankfurt am Main

Meldung:

06. November 2012
Jusos rufen zum Protest gegen Fackelmarsch in Hünfeld auf

Dabei sein: Nazis in Hünfeld den Raum nehmen

Die Jusos rufen zum friedlichen und entschlossenen Protest gegen den Nazi-Aufmarsch am 10. Novemeber (17 Uhr, Bahnhofsvorplatz) in Hünfeld auf. Motto: Bunt statt braun.

Am 10. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht in der Nacht vom 9. Auf den 10. November 1938, planen die Jungen Nationaldemokraten einen Fackelzug durch das osthessische Hünfeld.

In Hünfeld im Landkreis Fulda wurde am Morgen des 10. November 1938 die Synagoge von Nationalsozialisten niedergebrannt. Die jüdischen Männer aus Hünfeld wurden danach von der SA im Rathaus inhaftiert und später ins KZ Buchenwald deportiert.

Wir werden am 10. November keinen Fackelzug von Jung-Nazis mit SA-Symbolik zulassen! Deshalb wird es eine Gegen-Demonstration, organisiert durch ein breites Bündnis an Unterstützerorganisationen geben, dem auch der Juso-Landesverband und die Juso-Bezirke aus Nord- und Südhessen beigetreten sind.

Die Gegendemonstration des Bündnisses "Hünfeld Nazifrei“ ist geplant für 17.00 Uhr am 10. November. Treffpunkt ist der Bahnhofsvorplatz in Hünfeld.

Die Stadt hat zwar den Nazi-Aufmarsch zwischenzeitlich verboten, die Jung-Nazis haben aber eine Klage gegen das Verbot angekündigt. Deshalb wird die Mobilisierung durch das Bündnis hessenweit fortgesetzt.

Nähere Informationen zur Gegendemonstration und zu Hintergründen auf der Bündnishomepage unter:

http://huenfeldnazifrei.wordpress.com/

Wir wollen rechtsradikalen Ideologien keinen Raum geben – weder in Hünfeld noch irgendwo sonst. Weil Toleranz, Gleichberechtigung und Religionsfreiheit unverzichtbare Werte sind, stellen wir uns den Nazis mit einem friedlichen und gewaltlosen Protest entgegen. Wir setzen uns ein für eine offene, demokratische Gesellschaft, in der ein Zusammenleben in Freiheit und ohne Angst möglich ist.

SPD Frankfurt am Main

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