SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 07. November 2012

Die Frankfurter SPD trauert um Fred Zander

Die Frankfurter SPD trauert um ihren langjährigen Bundestagsabgeordneten und früheren Unterbezirksvorsitzenden Fred Zander, der im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Fred Zander gehörte zu den sozialdemokratischen Politikern, die sich über die Akademie der Arbeit emporgearbeitet haben. Nach längerer Berufstätigkeit als Kraftfahrzeugmechaniker hat er nach der Akademie Verantwortung im Gewerkschaftsbereich übernommen, so als Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik beim DGB Hessen oder als Referent bei Otto Brenner, dem Vorsitzenden der IG Metall.

Von 1964 bis 1978 gehörte Fred Zander dem Vorstand der Frankfurter SPD an, davon sieben Jahre als Vorsitzender. Er führte gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Rudi Arndt die SPD in Frankfurt zu ihren größten Erfolgen. Als Vorsitzender stand er für eine lebendige konzeptionell hoch aktive Partei, die immer wieder Impulse auch für die Bundespolitik lieferte, zum Beispiel bei der Vermögensbildung von Arbeitnehmern oder in der Steuerpolitik. Fred Zander organisierte 1971 den ersten Parteitag einer SPD-Gliederung, der sich mit den Problemen von Migranten beschäftigte.

Von 1969 bis 1990 gehörte Fred Zander dem Deutschen Bundestag an. Seinen Wahlkreis hat er zweimal direkt gewonnen. Bereits nach drei Jahren wurde er 1972 zum parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft berufen, 1974 wechselte er in gleicher Funktion zum Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. 1982 schied er aus der Bundesregierung aus. In seiner Funktion als Staatssekretär hat Fred Zander wichtige Impulse für den Aufbau eines modernen Bildungssystems gegeben, das den Aufstieg für viele Arbeitnehmer ermöglichte. In den späteren Jahren ebnete er einer modernen Jugendpolitik den Weg.

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