SPD Frankfurt am Main

Meldung:

15. November 2012
Wissenschaftsinitiative

Gernot Grumbach (SPD): Landesregierung sollte 500 000 Euro für Werbekampagne lieber den Hochschulen geben

Der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gernot Grumbach bezeichnete die heute vorgestellte Kampagne „Hessen schafft Wissen“ als „misslungenen Versuch der Selbstbeweihräucherung der Landesregierung“. „Mit der Vorstellung der Kampagne haben Ministerpräsident Bouffier und Wissenschaftsministerin Kühne Hörmann den Vorwahlkampf mit Hilfe von Steuermitteln offiziell begonnen. Die 500.000 Euro Kosten für die konzeptionelle Arbeit durch das Wissenschaftsministerium hätte man sich sparen können und das Geld besser den unterfinanzierten Universitäten zur Verfügung gestellt“, sagte Grumbach am Donnerstag in Wiesbaden.

Die SPD habe bereits bei den Haushaltsberatungen im letzten Jahr die Streichung der Mittel für die Initiative beantragt. Man könne den Menschen die in der Wissenschaft, Forschung und Lehre tätig sind auf vielfach anderer Weise seinen Dank ausdrücken, anstatt die Finanzierung klein zu halten. „Wir freuen uns über erfolgreiche hessische Hochschulen, die in der Zukunft mit den schwierigen Herausforderungen der doppelten Abiturjahrgänge und dem Wegfall der Wehrpflicht durch die Entscheidungen von CDU und FDP auskommen müssen. Daher ist für die SPD eine ausreichende Finanzierung Grundlage jedweder zukünftiger Erfolge in der hessischen Wissenschaftspolitik“, so der SPD-Politiker.

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