SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 19. November 2012
Sylvia Kunze, Mitglied des Vorstandes der Frankfurter SPD

Steinbach diskriminiert Lesben und Schwule

Steinbach diskriminiert Lesben und Schwule

Sylvia Kunze Mitglied im Unterbezirksvorstand der Frankfurter SPD wendet sich gegen die die von der CDU Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung getätigten Aussagen zum Christopher Street Day.

Frau Steinbach antwortet auf die Frage ob Unionpolitiker nicht quasi per Pflicht den Christopher Street Day gut finden müssen, um die Union für Großstädtische Wähler zu öffnen: „Ich finde sexuellen Exhibitionismus abstoßend. Das gilt für Homo- wie für Heterosexuelle.“ (Frankfurter Allgemein Sonntagszeitung – Ausgabe vom 18.11.2012)

„Frau Steinbach überschreitet hier deutlich Grenzen und diskriminiert mit der Unterstellung, beim CSD ging es um sexuellen Exhibitionismus Lesben und Schwule“, so Sylvia Kunze. „Steinbach setzt mit dieser Wortwahl die Teilnehmer am CSD massiv herab und versucht den Lesben und Schwulen das politische Anliegen des CSD abzusprechen. Eine solche Verächtlichmachung der Demonstration für Gleichstellung homosexueller spricht Bände darüber, welch Geistes Kind Erika Steinbach ist“, erläutert das Vorstandsmitglied der Frankfurter SPD. „Offenbar ist ihr bei dem Versuch, sich als Führungsfigur der Konservativen darzustellen jedes Mittel, auch der Angriff auf Minderheiten recht“, so Sylvia Kunze.

„Nach diesen Äußerungen muss sich die Frankfurter CDU vor der Nominierung für die kommende Bundestagswahl nun gut überlegen, ob eine Bundestagskandidatin wie Erika Steinbach für das Menschenbild der Frankfurter CDU stehen soll“, fordert Vorstandsmitglied Kunze.

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