SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 21. November 2012
Eugen Emmerling Stv. Vorsitzender der Frankfurter SPD:

Respektloses Verhalten von Schuldezernentin Sorge

Als respektlos gegenüber der Bürgerschaft und der einladenden ersten Bürgerin der Stadt, Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Bernadette Weyland, hat der stellvertretende Frankfurter SPD-Vorsitzende Eugen Emmerling das „demonstrative“ Fernbleiben von Schuldezernentin Sarah Sorge von der ersten Bürgerversammlung in der 17. Wahlperiode bezeichnet. Das Thema dieser Bürgerversammlung am Dienstagabend war die Sportentwicklung in Frankfurt. Dabei standen nicht nur die Schulturnhallen für die 61 000 Frankfurter Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der Diskussion, sondern auch die Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen.

„Es müssen schon schwerwiegende Gründe sein, die das Fernbleiben der für den Schulsport und die Schulturnhallen verantwortlichen Dezernentin von einer nach Paragraph 8a der Hessischen Gemeindeordnung einberufenen Bürgerversammlung zum Thema Sportentwicklung in Frankfurt rechtfertigen könnten“, so Emmerling. Dass Sarah Sorge aber noch nicht einmal einen Vertreter des Schuldezernats zu der Bürgerversammlung delegiert habe, könne nur als Affront verstanden werde. Emmerling: „Mindestens zwei Drittel der Diskussionsbeiträge von Bürgern und Vereinsvertretern kreisten um das zum Teil heftig kritisierte Verhalten des Schuldezernats. Dass ohne einen zuständigen Ansprechpartner Vorschläge und Kritik ins Leere liefen, hat zu großer Verärgerung unter den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern geführt.“

Eugen Emmerling forderte die Schuldezernentin auf, umgehend Gespräche mit dem Sportamt und den Frankfurter Sportvereinen aufzunehmen, um vor allem die Mitbenutzung der tagsüber oft leerstehenden Schulturnhallen durch Kinder- und Jugendgruppen der Frankfurter Sportvereine zu ermöglichen. Emmerling: „Frankfurt kann es sich einfach nicht mehr leisten, dass in vielen Stadtteilen Schulen bei der Nachmittagsbetreuung nicht mit Sportvereinen zusammenarbeiten.“ Mangelnde Transparenz bei der Hallenvergabe und ein auch in der Bürgerversammlung als unzumutbar autoritär bezeichnetes Verhalten des Schuldezernats gegenüber Bürgern und Vereinen waren die meistgenannten Kritikpunkte in der Bürgerversammlung. Eugen Emmerling: „Auf dem Weg zu möglichst vielen Schulen mit Ganztagsbetreuung muss das Schuldezernat endlich auf die Sportvereine mit dem Ziel zugehen, deutlich mehr gemeinsame Angebote zu entwickeln.“

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