SPD Frankfurt am Main

Meldung:

14. Januar 2013
Eugen Emmerling - Sportpolitischer Sprecher

DFB Leistungszentrum muss nach Frankfurt

„Auf dem Gelände der Commerzbank Arena und der benachbarten Sporteinrichtungen ist genug Platz sowohl für das vieldiskutierte DFB-Leistungszentrum als auch für den Trainingsbetrieb der Eintracht und ein neues Geschäftsstellengebäude“ stellte Eugen Emmerling, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer fest. Emmerling forderte den Frankfurter Sportdezernenten Markus Frank auf, schnellstmöglich auf DFB und Eintracht zuzugehen und nachzuweisen, dass sowohl für die Eintracht als auch für den DFB rund um die Commerzbank Arena optimale Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.

In den nächsten Monaten wird die Entscheidung über das 35 Millionen-Euro-Projekt eines DFB-Leistungszentrums für die Fußball-Nationalmannschaften fallen. Nachdem Presseberichten zufolge Duisburg nur noch Außenseiterchancen haben soll, sind als mögliche Standorte vor allem Frankfurt und Köln im Gespräch. Weil sich der vom DFB lange favorisierte Standort Jahnwiese neben dem Kölner Stadion wegen einer breiten Protestbewegung nicht realisieren lässt, hat Frankfurt nun nach Emmerlings Einschätzung die besten Chancen:. „Wir wollen die Fußball-Nationalmannschaften nicht nur endlich wieder öfter auf dem Römer-Balkon sehen, sondern dass sie auch dort trainieren, wo der Deutsche Fußball zu Hause sind – nämlich neben der DFB-Zentrale an der Otto-Fleck-Schneise.

Emmerling: „Eine Neuordnung der Sportstätten rund ums Stadion brächten nicht nur dem DFB, sondern auch der Eintracht Vorteile. Wenn deren Geschäftsstelle aus dem Stadion ins denkmalgeschützte Stadionbad-Hotel verlegt würde, könnte der Verein durch Vermietung der bisherigen Büroflächen als zusätzliche VIP-Lounges mehr Miete einnehmen. Zudem wäre für das verfallende Gebäude endlich eine sinnvolle Nutzung gefunden.“

Köln sei als Mitbewerber um den Standort des DFB-Leistungszentrums allerdings auch weiterhin ernst zu nehmen. Weniger ernst zu nehmen sei dagegen der Beschluss des dortigen CDU-Kreisparteitags, Köln müsse Bundeshauptstadt des Fußballs werden. Emmerling: Zur Umsetzung dieses „Beschlusses“ müsste der 1. FC am 3. März in Frankfurt zunächst mal den FSV schlagen…

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