SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

15. Januar 2013
Dr. Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef, SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend:

Ostend-Bewohnerinnen und – Bewohner sind entsetzt über die Schließung des Zoo-Eingangs in der Rhönstraße

„Die ganzjährige Schließung des Zoo-Eingangs in der Rhönstraße nach dem Umbau des Haupteingangs ist unsozial und kann nicht akzeptiert werden“, erklärten die beiden SPD- Stadtverordneten aus dem Ostend, Dr. Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef.

Es würde auf dem Rücken der Ostendbewohner, vor allem vieler älterer Menschen und der Kinder ausgetragen werden, wenn der Zoo-Eingang in der Rhönstraße ganzjährig geschlossen bliebe, warnten die Stadtverordneten. Gerade für Familien stellt dies eine unnötige und kundenunfreundliche Erschwernis dar, die mit Kleinkindern und Kinderwagen doch den Zoo über den Eingang Rhönstraße bequem und schnell erreichen können, ohne zuvor einen für alle Kinder langweiligen und quälenden Fußmarsch von rund einem Kilometer in Kauf nehmen zu müssen. „Die Ostend-Bewohner haben für die Erhaltung dieses Eingangs Unterschriften gesammelt, demonstriert, ihren Willen im Ortsbeirat bekundet, sich als Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebracht, alles vergeblich, sie fühlen sich übergangen“, erklärten Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef.
„Die Schließung des Eingangs Rhönstraße allein mit Personaleinsparungen zu begründen, reicht nicht aus, wenn es darum geht, dem Frankfurter Innenstadt-Zoo seine Attraktivität für die rund 900. 000 Besucher im Jahr zu erhalten“, unterstrichen die Stadtverordneten, die auch auf die älteren Bewohner des Stadtteils und die des nahen August-Stunz-Altenhilfezentrums der Arbeiterwohlfahrt sowie viele Familien verwiesen, die den Zoo mit ihren Dauerkarten besuchen. „Es ist schlicht arrogant, wenn der Magistrat in seiner Stellungnahme an den Ortsbeirat äußert, die Schließung des Eingangs Rhönstraße führe voraussichtlich nicht zu nennenswerten Besucherrückgängen. Offensichtlich sind Stadtteilbewohner, alte Menschen und Kinder nicht wichtig für den Magistrat. Doch der Zoo ist mitten im Stadtteil und ein wichtiger Erholungsort für diese Anwohner, die nächstens nicht mehr kommen werden“, erklärten die Stadtverordneten. Von einer Steigerung der Attraktivität des Zoos könne für diese Personengruppen nicht geredet werden. Die Millionen für den Umbau des Zoos seien schlecht angelegt, wenn an einem bequemen Zugang für die vielen Besucherinnen und Besucher gespart werde und man die Kosten für den zweiten Eingang als einziges Argument nehme, betonten die SPD-Politiker.

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