SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

30. Januar 2013

Die Errungenschaften aus dem Großen Hessenplan wirken bis heute nach

50 Jahre Großer Hessenplan

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Vorstellung des Großen Hessenplans durch den damaligen hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn am 30. Januar 1963 hat der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel die Verdienste Zinns für die Entwicklung Hessens als „herausragendes Verdienst an der erfolgreichen Entwicklung Hessens“ bezeichnet. „Die Errungenschaften aus dem Großen Hessenplan wirken bis heute nach. Georg August Zinn hat damit ein umfassendes Entwicklungsprogramm für Hessen vorgelegt. Dieses wegweisende Programm galt als Ausgangspunkt für eine weitreichende politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Regionen Hessens. Zinns Politik führte zu einer Stärkung des ländlichen Raums und stellte eine tragfähige Balance zwischen Stadt und Land her. Darüber hinaus hat Zinn mit seinen konkreten Vorstellungen den Menschen zur damaligen Zeit eine Vision gegeben, die den Erfolg unseres Landes erst möglich gemacht hat. Konkret bedeutete das eine Verbesserung in der Infrastruktur, im Wohnungsbau, im Schul- und Verkehrswesen und die Förderung von Wachstumsbranchen – dies waren die maßgeblichen Elemente des Plans. Daher sind wir als Sozialdemokraten stolz darauf, dass Georg August Zinn den Mut und die Weitsicht aufgebracht hat, den Menschen eine Perspektive über den Tag hinaus zu bieten“, sagte Schäfer-Gümbel am Mittwoch in Wiesbaden.


Schäfer-Gümbel erinnerte an die Tatsache, dass Zinn und sein Kabinett maßgeblich für die Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Hessens verantwortlich seien. „Georg August Zinn hat es wie kein Zweiter verstanden, die wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu berücksichtigen und dabei die soziale Gerechtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Man darf und muss im Nachhinein sagen, dass Ministerpräsident Zinn mit seinem Plan auf der ganzen Linie Erfolg hatte und die Geschichte im Recht gegeben hat“, so Schäfer-Gümbel.


Antriebsfeder Zinns sei dabei auch gewesen, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu unterstützen und voranzutreiben. Er habe die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen, Vertriebenen und Einwanderern gefördert und strebte nach gleichen Rechten und Chancen für alle auf Teilhabe am Wohlstand. „Zinns Satz ‚Hesse ist, wer Hesse sein will‘ war eine Einladung, hier heimisch zu werden, und eine Aufforderung an die Eingesessenen, die Ankömmlinge willkommen zu heißen. Es war gelebte Solidarität“, sagte Schäfer-Gümbel.

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