SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

14. März 2013

Papst Franziskus – der Name muss Programm werden

Für eine gerechtere Globalisierung

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat Papst Franziskus zu seiner gestrigen Wahl als Oberhaupt der katholischen Kirche gratuliert und wünscht ihm viel Kraft für sein neues Amt. „Ich freue mich darüber, dass er sich Franziskus nennt, nach dem Heiligen Franz von Assisi, der ein Heiliger der Armut und des Sozialen ist. Wenn der Name zum Programm wird, dann verspreche ich mir wertvolle Beiträge für eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung und den Einsatz gegen Armut auf der Welt. In seiner besonderen Rolle als erster Papst aus Lateinamerika kann er zu einem Anwalt der Schwachen werden. Gerade der Schutz der Menschenwürde, die für Frauen und Männer gleichermaßen gilt, ist eine Verpflichtung. Eine eindeutige Positionierung des Papstes wird helfen, die Welt gerechter zu machen“, sagte Schäfer-Gümbel am Donnerstag in Wiesbaden.


„Ein Vorteil könnte sein, dass Papst Franziskus auch unser Land von seinem Studium kennt. Als Stimme der Benachteiligten in unserer Gesellschaft und als Gegengewicht zur Macht der Wirtschaftslobby ist die katholische Kirche unverzichtbar. Dem neuen Papst wünsche ich für die vor ihm liegenden schweren Aufgaben viel Kraft und Gesundheit“, so der SPD-Politiker.


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