SPD Frankfurt am Main

Meldung:

14. Mai 2013
Eugen Emmerling - Sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer

Erhöhung der Bahnmieten der Bäderbetriebe für Schwimmvereine deckeln

Erhöhung der Bahnmieten der Bäderbetriebe für Schwimmvereine deckeln

Die SPD-Fraktion im Römer spricht sich gegen die viel zu starke Erhöhung der Bahnmieten für Schwimmvereine aus. Für die Schwimmgemeinschaft Frankfurt, in der sich die Leistungssportabteilungen der großen Frankfurter Schwimmvereine zusammengeschlossen haben, bedeutet der Beschluss eine Vervierfachung ihrer Mietzahlungen ab Juli dieses Jahr. „Das ist zu viel, das können die Vereine nicht tragen“, erklärt Eugen Emmerling, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer.

Die Römer-SPD befürworte stattdessen eine moderate Preiserhöhung, die die Existenz der Schwimmvereine nicht gefährde, so Emmerling. Eine exorbitante Preiserhöhung um das Vierfache sei dagegen sportpolitisch nicht hinnehmbar. Mit seinem Vorgehen habe Frank den Sportvereinen auch die Möglichkeit genommen, eine Erhöhung rechtzeitig in den Jahreshauptversammlungen in die Vereinsbeiträge einzuarbeiten. Die Schwimmvereine in Frankfurt seien bereit eine moderate Erhöhung ihrer Entgelte gegenüber der Bäderbetrieben mitzutragen, erklärte Emmerling, allerdings nicht in einer Höhe, die existenzgefährdend sei. Der Sportpolitiker fordert darum einen runden Tisch mit den Vereinen und dem Sportdezernenten. „Die Bereitschaft der Vereine, Verantwortung in der schwierigen finanziellen Situation, in der sich die Stadt befindet, zu übernehmen ist ausdrücklich zu begrüßen. Darum ist es besonders bedauerlich, dass es Sportdezernent Frank versäumt hat, rechtzeitig das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Schwimmgemeinschaft zu suchen, sondern stattdessen abgetaucht ist“. Die Vereine wurden brieflich von den Bäderbetrieben über die neuen Nutzungsentgelte informiert.

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