SPD Frankfurt am Main

Meldung:

16. Mai 2013
Roger Podstatny - Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer

SPD fragt nach Chemieunfall am 14. Mai im Industriepark Höchst

SPD fragt nach Chemieunfall am 14. Mai im Industriepark Höchst

Im Industriepark Höchst ist am 14. Mai Nitrobenzol ausgetreten, ein starkes Gift. Trotz Sirenenwarnung haben sich in Höchst und Unterliederbach viele Menschen unter freiem Himmel aufgehalten, unter anderen wartend an Bushaltestellen. Die SPD-Fraktion im Römer fragt nun den Magistrat nach den Ursachen und Folgen des Stoffaustritts und wie sich die Sicherheitssituation der Bevölkerung verbessern ließe.

„Glücklicherweise ist es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schädigungen von Menschen gekommen“, sagt Roger Pod-statny, der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer. „Dennoch muss das Warnsystem verbessert werden, denn viele Menschen in den betroffenen Stadtteilen waren offensichtlich nicht oder unzureichend informiert. Da war ein starkes Gift ausgetreten und trotzdem haben viele Menschen keine geschlossenen Räume aufgesucht. Es besteht also Handlungsbedarf.“

Zusätzlich zur Verbesserung des Alarmierungssystems stelle sich nach Ansicht der SPD die Frage, ob solche gefährlichen Stoffe nicht durch andere harmlosere ersetzt werden können. „Sollte sich Nitrobenzol nicht substituieren lassen, müssen die Produktionsanlagen so gebaut werden, dass ein Stoffaustritt ausgeschlossen wird“, so Podstatny.

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