SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 15. Juni 2013
Verkürzte Gymnasialzeit

Thorsten Schäfer-Gümbel: Schwarz-Gelb fehlt es an Respekt gegenüber Kindern und Eltern

Anlässlich der heutigen Demonstration in Wiesbaden für die neunjährige Gymnasialzeit (G9) hat der hessische SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel den „Murks in der Schulpolitik der Landesregierung“ kritisiert. Schäfer-Gümbel sagte am Samstag: „Schwarz-Gelb fehlt es an Respekt gegenüber den Kindern und den Eltern in Hessen. Nur so lassen sich das ignorante und beharrliche Festhalten an der Fehlentscheidung für G8 und der Verweigerung des Elternwillens erklären.“

„Tausende von Kindern und ihren Eltern haben nicht die Wahl zwischen G8 und G9, damit ist die Landesregierung einmal mehr wortbrüchig geworden.“ Mit der schwarz-gelben Mehrheit im Landtag sei eine Petition von zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern für die G9-Wahl „abgebügelt“ worden. „CDU und FDP zeigen den hessischen Eltern demonstrativ die kalte Schulter. Das ist respektlos und überheblich.“

Angesichts der großen Zustimmung zu G9 von fast 90 Prozent der hessischen Eltern sei die von der SPD angestrebte Rückkehr zur grundsätzlich sechsjährigen Mittelstufe an Gymnasien der richtige Weg. „Wir wollen Kindern die notwendige Zeit geben, um ihre Begabungen zu entfalten und um erwachsen zu werden. Eine neugeordnete, flexible Oberstufe würde es ermöglichen, den unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten gerecht zu werden, ohne die Kinder ins das viel zu enge Korsett von G8 zu zwingen.“

SPD Frankfurt am Main

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