SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

02. Juli 2013
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

Michael Quast Vertrag in Hanau mit der Fliegenden Volksbühne ist logische Folge des dilettantischen Umgangs mit Frankfurter Künstlern.

Als „Schallende Ohrfeige für den Kulturdezernenten Felix Semmelroth (CDU) und seine Kulturpolitik“ bezeichnete die SPD-Politikerin Renate Wolter-Brandecker die Vertragsunterzeichnung von Michael Quast für die Spielzeiten 2014 und 2015 mit der Stadt Hanau.

Die Vertragsunterzeichnung von Michael Quast mit Oberbürgermeister Kaminsky (SPD) in Hanau für die Fliegende Volksbühne in den Spielzeiten 2014 und 2015 im dortigen Comoedienhaus wurden von Michael Quast mit der ungewissen Zukunft für Frankfurt begründet. „Das Scheitern des Projektes Paradieshof in Sachsenhausen war ein Schlag in das Gesicht von Michael Quast. Hier wurde die lange zugesagte Spielstätte planlos vom Magistrat geopfert“, erklärte die SPD-Politikerin. Die Aussage des Hanauer Oberbürgermeisters, Hanau gewähre der Volksbühne gerne Asyl und sei ein idealer Ort für hochwertiges Volkstheater, sei ein gelungener Coup der Stadt Hanau und auch eine Bereicherung für die Kulturregion. „Es ist eine Blamage für die Stadt Frankfurt und das fehlende Durchsetzungsvermögen des Kulturdezernenten gegenüber seinem Magistratskollegen Olaf Cunitz (Grüne), dass Michael Quast nun abgeworben wurde“, kritisierte Wolter-Brandecker. Auch wenn Quast Frankfurt noch keine endgültige Absage erteilte und hoffe, in Frankfurt „berappele“ man sich noch, sei seine Unterschrift in Hanau eine deutliche Warnung. „Quast hat sich für die sichere Option in Hanau gegenüber der hypothetischen in Frankfurt entschieden, um nach der Interimslösung im Cantate-Saal eine Spielstätte zu haben, das ist die logische Konsequenz des unfairen Umgangs mit ihm“, sagte die SPD-Kulturpolitikerin.

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