SPD Frankfurt am Main

Meldung:

08. Juli 2013
Gregor Amann

Bedeutet die Streichung der Kulturförderung für „Club Voltaire“ auch Entsorgung der Grünen Parteigeschichte?

Als „erschreckend geschichtsvergessene“ Aktion der schwarz-grünen Koalition hat der SPD-Stadtverordnete Gregor Amann die ersatzlose Streichung aller Kulturfördermittel für den „Club Voltaire“ und seine Entfernung aus der institutionellen Förderung des städtischen Kulturhaushalts bezeichnet. Amann: „Die Streichung von 7000 Euro Kulturfördermitteln bedeutet eine existenzielle Gefährdung der wertvollen Kulturarbeit des Clubs, insbesondere der Angebote für junge Erwachsene. Das kulturelle Zentrum „Club Voltaire“ in der Kleinen Hochstraße sorgt dafür, dass in der Innenstadt nicht nur Konsum und Banken, sondern quirlige politische Diskussionen, musikalische Experimente und literarische Avantgarde eine Heimat haben.“

Amann weist darauf hin, dass der Club Voltaire in den über 50 Jahren seines Bestehens zu einer bedeutenden Frankfurter Institution geworden sei, die nicht nur die intellektuelle und politische Meinungsbildung in der Stadt, sondern auch in der gesamten Bundesrepublik nachhaltig beeinflusst habe. Amann: „Die Entstehung der Idee einer Grünen Partei ist auch mit dem Begegnungsort „Club Voltaire“ eng verbunden. Bedeutet die von Schwarz-Grün beschlossene Streichung der Kulturfördermittel auch die Entsorgung eines Kapitels der eigenen grünen, einst unangepassten Parteigeschichte mit Blick auf den Selbstzweck des Machterhalts im Römer?"

SPD Frankfurt am Main

Sitemap